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Fußball: Kreisliga A

Alarmglocken schrillen bei Zweitvertretungen in Wolbeck und Hiltrup

Münster

Sowohl der TuS Hiltrup II als auch der VfL Wolbeck II gingen in der Kreisliga A2 am Wochenende unter. 0:6 und 1:8 lauteten die Resultate bei GW Albersloh und gegen die SG Selm. Die Gründe für die Schwierigkeiten sind in beiden Fällen unterschiedlich.

Von Jonas Austermann

Qahraman Ahmad (r.) und der TuS Hiltrup II gingen gegen Albersloh um Doppeltorschütze Niklas Hövelmann (l.) baden. Foto: Simon Beckmann

Derzeit muss sich glücklich schätzen, wer am Sonntag Fußball spielen darf. Für den VfL Wolbeck II und den TuS Hiltrup II galt das in der Kreisliga A2 nur bedingt. Der VfL kassierte eine 1:8-Packung gegen die SG Selm, der TuS unterlag bei GW Albersloh mit 0:6.

„Es ist ein ständiges Auf und Ab mit den Jungs“, sagt Wolbecks Coach Jörg Eichholt. „Mal geben sie 100 Prozent, mal sind sie völlig von der Rolle.“ Nach der Führung durch Bezirksliga-Leihgabe Richard Joaquim ging’s dahin. „Nach dem 1:4 haben wir uns ergeben“, meint Eichholt, der ein „Mentalitätsproblem“ ausgemacht hat. Mit 14 Punkten aus 14 Spielen liegt der VfL so gerade noch vor dem Relegationsrang. „Wir wollen auch nächste Saison Kreisliga A spielen, das würde unserem Kader gerecht“, sagt Eichholt.

Schulz fehlen die Leute

Nur einen Platz und einen Punkt vor Wolbeck rangiert Hiltrups Zweite. Nach dem 0:3 gegen den VfL setzte es nun die Pleite in Albersloh. „Das ist ein Produkt unserer Vorbereitung und der Personalsituation“, sagt Trainer Ronald Schulz. „Und es sieht auch nicht so aus, als würde sich das bald bessern.“

Der TuS hat sechs Verletzte, viele davon fehlen langfristig. Zudem drückt auch bei der Ersten in der Westfalenliga personell weiter der Schuh. Schulz stellte zuletzt Spieler für oben ab, füllt seinen Kader mit Kreisliga-C-Kickern aus Hiltrups Dritter. Mit Blick auf den Klassenerhalt sagt Schulz: „Für uns gilt: Augen zu und irgendwie durchkommen.“

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