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Reiten: Agravis-Cup

Kostümspringen: Auf Skiern und zur Partymusik durch den Parcours

Münster

Karnevalsstimmung im Januar – und im Parcours. Das Kostümspringen am späten Samstagabend war einmal mehr ein echter Hingucker, ein Spaßmacher. Ob Skifahrer, Pippi Langstrumpf, Super-Mario, Catwoman oder Pilotin, der Kreativität waren keine Grenzen

Von Michael Schulte

Aprés-Ski-Party Foto: Jürgen Peperhowe

Es ging verschärft auf Mitternacht zu, als sich 17 verkleidete Reiter und Reiterinnen darum bemühten, beim Kostümspringen die Gunst der Besucher zu gewinnen und nebenbei auch noch eine fehlerfreie Runde beim Punktespringen zu drehen. Letzteres gelang dem Iren Mark Finnerty auf Lenny am besten, denn in seinem Dress als Froschkönig blieb er nicht nur ohne Abwurf, sondern war auch der Schnellste. Vier weiteren Paaren gelang noch der tadellose Umlauf.

Fast noch wichtiger als der Sport war aber die Unterhaltung eines prächtig gelaunten Publikums. Dieses geriet pünktlich um 0 Uhr förmlich in Ekstase, als die zierliche Niederländerin Enola Mulder als Catwoman eine prächtige Figur machte. Der gemessene Dezibelwert von 106,1 nach tosendem Applaus hievte sie kurz an die Spitze der Zuschauergunst. Aber die junge Dame wurde wenig später von Valerie Kampe übertroffen, die ihre Charming Charlotte als Flugzeugpilotin steuerte. Die vielen Wölkchen, die sie auf dem Flug begleiteten, zeigten faszinierende Auflösungserscheinungen, so dass sich alsbald ein weißer Teppich in der Halle ausgebreitet hatte.

Ingrid Klimke als Pippi Langstrumpf

Passend für das nächste Paar: Tilo Tucht auf Chaccomo. Der war als Skifahrer gekommen, hatte einen Mitfahrer hinten im Schlepptau und zahlreiche Fans um sich herum. „Dieses Springen ist live im Internet zu verfolgen. Bleibt nur zu hoffen, dass das in Katar nicht bekannt wird, sonst wollen die demnächst eine Ski-WM auf Sand veranstalten“, hob Hallensprecher Carsten Sostmeier warnend den Zeigefinger. Das Ski-Ensemble blieb mit einem Dezibelwert von 107,3 bis zum Schluss vorn.

Daran konnten weder Ingrid Klimke als Pippi Langstrumpf noch „Super Mario“ Maintz etwas ändern. Beide teilten sich um einen Zehntelpunkt geschlagen den zweiten Rang und hatten auch ihren Spaß. So wie die Besucher, denen auch Katharina von Essen als leicht bekleidete Baywatch-Nixe, Evelyn Beyer als Bierkönigin von Malle und Michel Broswitz als Lukas der Lokomotivführer mit seiner rasanten Emma sehr gut gefallen hatten. Ganz am Ende rockte Silvia Gripshöver als Queen die Halle und beschloss einen fröhlichen Abend am frühen Morgen.

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