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Fußball: Kreisliga A

Aufstiegsrunde mit Handorf, Wacker und Westfalia II?

Münster

Westfalia Kinderhaus II ist auf dem besten Weg, der TSV Handorf spielt ebenfalls eine beeindruckende Saison, und Wacker Mecklenbeck hält hinten den Laden dicht. Bahnt sich da etwa eine Aufstiegsrunde mit drei Mannschaften aus Münster an?

Von Camillo von Ketteler

Der Kinderhauser Jan Knemeyer (r.) wirft sich in den Zweikampf mit Schapdettens Andre Gervais Meva’A Oyono Foto: Markus Höppener

Münsters Kreisliga-Teams fahren in ihren Staffeln weiter einen Sieg nach dem anderen ein. Westfalia Kinderhaus II thront an der Spitze, Wacker Mecklenbeck steht auf dem zweiten Platz. Auch der TSV Handorf darf sich nun Tabellenführer nennen: Wurde die Partie gegen die Warendorfer SU II vor über zwei Wochen beim Stand von 4:0 für Handorf wegen der Verletzungen zweier Spieler abgebrochen, wertete der Verband das Spiel nun mit 2:0 für den TSV.

„Das wäre eine schöne Aufstiegsrunde“, sagt Handorfs Trainer Christian Hölker mit Blick auf die münsterischen Teams, „jetzt schon nach oben zu schauen, wäre aber ein großer Fehler“. Ein bisschen trüge der Schein nämlich, sagt er, „am Anfang lief in der Offensive alles sehr gut zusammen.“ Was er meint, sind das 8:1 gegen Everswinkel oder das 7:2 gegen Beelen. Inzwischen gebe es aber Phasen, in denen es nicht so laufe. „Unser Platz ist ein Produkt harter Arbeit“, betont er. So zum Beispiel beim jüngsten 2:0-Arbeitssieg gegen den BSV Ostbevern.

Lautenbach jetzt mit 15 Toren

Spitzenreiter seiner Staffel bleibt auch Westfalia Kinderhaus II nach dem 3:1-Erfolg über Fortuna Schapdetten. Das Prunkstück ist die 36-Tore-Offensive um 15-Treffer-Mann Niels Lautenbach. „Unsere Defensive ist aber auch nicht schlecht“, betont Trainer Stefan Kloer. Zwar bleibe er früh in der Saison „noch ganz entspannt“, auf eine mögliche Aufstiegsrunde hätte Kloer aber schon „großen Bock“.

Effizienz ja, Spektakel nein – das ist die Lage bei Wacker Mecklenbeck. Nach fünf Spielen lautet das Torverhältnis 8:2. „Wir wissen gar nicht, woran das liegt“, sagt Trainer Costa Fetsch, „mit den Ergebnissen sind wir zufrieden, mit der Leistung noch nicht immer.“ Aktuell ist es die starke Defensive, die Mecklenbeck den zweiten Platz sichert und nach dem 1:0-Sieg gegen Hiltrup II weiter ohne Niederlage dastehen lässt. Fetschs Ambition sind klar: „Es ist kein Geheimnis, dass wir ganz oben mitspielen wollen.“

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