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„Aushängeschild und Leuchtturm“: Viel Lob für das Turnier der Sieger

Münster

Das Comeback nach der Coronapause ist geglückt, das Turnier der Sieger beendet. Zum Abschluss des Events vor dem Schlossplatz durfte Hendrik Snoek als Präsident des gastgebenden Westfälischen Reitervereins viel Lob entgegennehmen.

Hendrik Snoek (o.l.,r.), Präsident des Westfälischen Reitervereins, und Vize Michael Klimke (o.l.,l.) waren mit dem gut besuchten Turnier der Sieger sehr zufrieden. Foto: Jürgen Peperhowe

Janne Friederike Meyer-Zimmermann hatte gerade den Großen Preis gewonnen, zahlreiche Glückwünsche und Schulterklopfer entgegengenommen. Doch im Rausch der Endorphine vergaß die 41-Jährige nicht, sich bei den Machern des Turniers der Sieger zu bedanken. Nicht mit den oft von Sportlern dahergeredeten Dankesfloskeln, sondern mit herzlichen, ehrlich gemeinten Worten.

„Als Neu-Veranstalterin weiß ich nun noch mehr, die Mühen zu schätzen. In Münster fühlt man sich immer als Gast zu Hause, das kann man nicht kaufen. Solche Veranstaltungen sind sehr selten. Die Sponsoren, die hier Partner sind, dürfen stolz sein, hier Partner zu sein“, sagte Meyer-Zimmermann, die auf dem Hof Waterkant in Pinneberg ein fünftägiges Vier-Sterne-Turnier ausrichtet.

„Besondere Atmosphäre“

Es war nicht das einzige Lob, das Hendrik Snoek als Präsident des gastgebenden Westfälischen Reitervereins vernehmen durfte. Dorothee Hahn von der Bemer Riders Tour, die zum 16. Mal in Münster Station machte, nannte das TdS als „Aushängeschild und Leuchtturm“ der Tour. Europameister André Thieme, im Großen Preis Zweiter hinter Meyer-Zimmermann, wollte eigentlich als Sieger eine Rede halten. „Aber das hat dann Janne gemacht. So sage ich einfach danke“, meinte der 47-Jährige. Dressurreiterin Dorothee Schneider als Stammgast hob erneut die „besondere Atmosphäre“ hervor, Neulinge wie ihre Kollegin Sandra Nuxoll oder die im Parcours reitenden Sophie Hinners und Emanuele Camilli (Italien) zeigten sich begeistert vom Flair, Organisation und Freundlichkeit.

Das Credo von Snoek, ­Vizepräsident Michael Klimke und dem gesamten Westfälischen Reiterverein spiegelt sich in diesen Komplimenten wider. Ein Turnier „von Freunden für Freunde“, so Snoek, soll das TdS sein. Dafür arbeiten die Organisatoren und all die ehrenamtlichen Helfer mit großen Engagement und viel Herzblut.

Viel besser hätte es nicht laufen können

Das Ergebnis waren vier Turniertage, die nicht viel besser hätten laufen können. „Es gibt ein paar Sachen, die wir verbessern können“, sagte Snoek, der am Montagmorgen am Schreibtisch alles sammelte, was ihm während des Turniers aufgefallen war. Etwa die kleineren Probleme beim Flutlicht, das etwas heller hätte sein können. Oder die Pause am Samstagvormittag, die „auch mir etwas zu lang“ war. „Aber daran arbeiten wir“, versprach der 74-Jährige, auch für die 66. Auflage vom 24. bis zum 27. August 2023 alles zu tun, damit sich Reiter, Zuschauer und Partner bestens aufgehoben fühlen.

Hinter die diesjährige Veranstaltung zumindest machte Snoek „einen dicken Haken“, zog ein positives Fazit. „Die Zuschauer sind in großer Zahl gekommen, die Wetterbedingungen waren bis auf den zu heißen Donnerstagnachmittag fantastisch, es gab keine Unfälle und die Reiter waren zufrieden.“ Mehr geht wohl kaum.

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