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Fußball: Landesliga

Automatismen greifen beim BSV Roxel trotz Sieg gegen Altenberge noch nicht

Münster

Die drei Punkte nahm der BSV Roxel gerne mit. Doch wirklich überzeugend war das 3:2 gegen den TuS Altenberge nicht. Immerhin war wieder einmal auf Steffen Hunnewinkel Verlass. Das Siegtor aber machte ein Defensivspezialist.

Von Verena Hagedorn

Steffen Hunnewinkel stürzt sich in diesen Zweikampf mit den Altenbergern Felix Risau (l.) und Asdren Haliti. Foto: Jürgen Peperhowe

Nachdem der TuS aus Altenberge zum Auftakt in Bönen mit 0:8 abgewatscht worden war und daheim gegen Bockum-Hövel mit 1:2 verloren hatte, hätte es nominell für den BSV Roxel ein Leichtes sein können, den Tabellenletzten auf heimischem Rasen die nächste Niederlage beizubringen. Doch weit gefehlt. Die Gastgeber hatten beim 3:2 (1:1)-Sieg große Mühe.

Zunächst sah es gut aus bei den Gastgebern, deren Goalgetter Steffen Hunnewinkel in der zehnten Minute zur Führung traf. Danach machte Altenberge das Spiel, hatte mehr Ballbesitz, allerdings ohne Chancen auf Zählbares. Hunnewinkel hatte kurz vor dem Seitenwechsel das 2:0 auf dem Fuß (43.), brachte den Ball aus zentraler Position aber nicht im Tor unter. Im Gegenzug gelang stattdessen Jannick Hagedorn der verdiente Ausgleich (44.). Als in der Nachspielzeit der gewiefte Hunnewinkel bei Felix Kemper im Strafraum einfädelte, gab Schiedsrichter Jan Maßmann Foulelfmeter – und den Kai Kleine-Wilke sicher verwandelte (45.+3).

Nach der Pause wurde Roxel besser, Adenis Krasniqi hätte direkt nach Wiederanpfiff für Sicherheit sorgen können, verstolperte aber das 3:1 (46.). Stattdessen machte Altenberges Elfmeterverursacher Kemper nach einer Ecke per Kopf das 2:2 (50.). Doch die Münsteraner hatten eine Antwort. Nur fünf Minuten später behielt Max Mümken nach einem flach hereingegebenen Freistoß von Hunnewinkel im Getümmel die Übersicht und traf zum 3:2. Die restlichen 35 Minuten brachte Roxel über die Zeit, überzeugte mehr als in Hälfte eins, offenbarte jedoch Schwierigkeiten, die Trainer Oliver Logermann nicht verborgen blieben. „Wir haben hohe Ansprüche, die wir bislang noch nicht auf den Platz bringen, die Automatismen greifen noch nicht.“

Roxel: Hermes – Sojeva, Lübke, Mümken (70. Goßling), Wessels – Kottenstede (79. Gockel), Flaßhar, Kleine-Wilke, Bußmann (35. Krasniqi) – Hunnewinkel (70. Kaling), Castro

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