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Reiten: Burgpokal

Balkenhol und Langehanenberg buchen Frankfurt-Tickets in Hagen

Münster

Das kann sich doch mal sehen lassen: Helen Langehanenberg und Anabel Balkenhol haben direkt die erste Etappe zweier Nachwuchsserien genutzt, um sich für das Finale in Frankfurt zu qualifizieren. Langehanenberg jubelte dabei im Nürnberger Burgpokal gar doppelt doppelt.

Henner Henning

Sowohl Helen Langehanenberg mit Schöne Scarlett (hier im Bild) als auch Anabel Balkenhol mit High Five hatten in Hagen a.T.W. Grund zur Freude. Das Duo löste je ein Finalticket für Frankfurt. Foto: Imago/Stefan Lafrentz

Einen Trip in die Frankfurter Festhalle können Anabel Balkenhol und Helen Langehanenberg für den Dezember schon einmal einplanen. Beim Turnier „Horses & Dreams“ in Hagen a.T.W. buchte das Dressur-Duo des RV St. Georg Münster jeweils ein Finalticket in Nachwuchsserien – und das gleich auf der ersten Etappe der Saison 2021.

Balkenhol war mit High Five in der Finalqualifikation zum Louisdor-Preis, einer Serie für acht- bis zehnjährige Pferde, im richtigen Moment auf der Höhe. Im Vergleich zur Einlaufprüfung, in der das Paar Fünfter geworden war, kletterte es im Kurz-Grand-Prix auf den zweiten Platz – und schaffte mit 72,605 Prozent ebenso wie Siegerin Malin Wahlkamp-Nilsson mit Dedale de Hus (74,674 Prozent) die Qualifikation für das Finale in der Bankenmetropole.

Dort wird die 49-Jährige auch Langehanenberg über den Weg laufen, die mit Vayron im Louisdor-Preis nach Rang acht in der Einlaufprüfung auf den Kurz-Grand-Prix verzichtet hatte. Dafür aber trumpfte sie im Nürnberger Burgpokal (für sieben- bis neunjährige Pferde) auf – und das gleich doppelt doppelt. So wiederholte Lange­hanenberg ihren Doppelsieg aus der Einlaufprüfung und änderte in der Finalqualifikation dabei lediglich die Reihenfolge. Nun lag diesmal Schöne Scarlett mit 76,544 Prozent knapp vor ihrer ebenfalls achtjährigen Stallkollegin Ascenzione (75,951 Prozent). „Solch ein Saisonstart! Besser geht es eigentlich nicht. Ich bin super happy über die zwei Mädels“, schrieb Langehanenberg mehr als zufrieden bei Facebook.

Stark verbessert zeigte sich Ingrid Klimke mit Firlefanz. Als Neunte der Qualifikation war sie in die Finalqualifikation gegangen, die sie auf dem vierten Platz (73,317 Prozent) hinter Sönke Rothenberger mit Fendi (74,146 Prozent) beendete.

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