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Football: NRW-Oberliga

Blackhawks steuern Kurs aufs Heimfinale

Münster

Laut Spielplan hätten die Münster Blackhawks in der NRW-Oberliga am ersten Spieltag bei den Cologne Crocodiles antreten müssen, doch Coach Alexander Naretz hatte andere Pläne – und einen perfekten Riecher. Er verschob diese Partie ans Saisonende und tauschte das Heimrecht nach Münster, voila: Am 9. Oktober steht jetzt der Saisonshowdown der beiden ungeschlagenen Teams an der Sentruper Höhe an.

-ag-

Bedrohlich: Die Blackhawks im Anmarsch Foto: Olaf Kerber

Halbzeit bei den Blackhawks: Drei Partien haben die Footballer von der Sentruper Höhe in der Oberliga bestritten, drei stehen noch aus – und noch fehlen der Truppe von Chefcoach Alexander Naretz Ergebnisse und Erlebnisse, die zweifelsfrei auch Teil eines jeden Sports sind: Eine Niederlage. Nach drei Siegen – zweimal deutlich gegen Siegen (42:0) und Aachen (67:0), einmal knapp im Derby gegen die Mammuts (12:7) – hat sich der Trainer aber schon so weit festgelegt, dass er zur Not auch mal eine Spielzeit ohne Negativerlebnis auskommen könne. Formkurve, Stimmung, Leistung und irgendwie auch das perfekte Timing machen Hoffnung, dass die Blackhawks ihre weiße Weste bis ins finale und vermutlich meisterschaftsentscheidende Spiel gegen die Cologne Crocodiles II am 9. Oktober tragen können.

Bis jetzt alles richtig gemacht

Bis jetzt haben die Münsteraner alles richtig gemacht – und am vergangenen Derbysamstag in Münster schon einmal einen perfekten Probelauf für den Showdown im Oktober vorgelegt. „1000 Zuschauer mit Bändchen im Cage und noch einige außen vorm Zaun. Das hat alles super geklappt“, so Naretz über die Umsetzung der durch die Corona-Auflagen eng gesteckten Rahmenbedingungen beim Derby. „Ich glaube, die Stadt Münster war mit uns zufrieden.“ Bereits eine Stunde vor dem Kick-off hatten die Security-Mitarbeiter am Eingang alle verfügbaren Tickets verteilt. Späte Gäste hatten das Nachsehen. Ähnlich dürfte es auch ablaufen, wenn zum Start der Herbstferien Köln anreist. Vorausschauend und fast schon hellsichtig hatte Naretz diese eigentlich zum Saisonstart geplante Partie verschoben und gleichzeitig das Heimrecht getauscht – auf eigenem Geläuf könnte dann der Meistercoup gelingen.

Samstag in und gegen Wuppertal

Vorher gilt es allerdings noch zwei ernstzunehmende Pflichtaufgaben zu bewältigen: Am Samstag (16 Uhr) bei den Wuppertal Greyhounds, eine Woche später gegen Remscheid Amboss. Eine Niederlage könnte sich das Team dabei sogar noch leisten: „Könnten wir, wollen wir aber nicht,“ so Naretz.

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