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Leichtathletik: NRW-Meisterschaften

Brillux-Trio pulverisiert die Bestzeiten

Münster

Eine Strategie in der Leichtathletik ist, sich von Wettkampf zu Wettkampf stetig zu steigern. Nichts für Silas Zahlten, Leonie Kruse und Emma Wöhrmann. Das Trio der LG Brillux Münster hat gleich zum Auftakt der Wettkampfsaison richitg einen rausgehauen und die alten Bestzeiten über 5000 m förmlich pulverisiert.

Von Ansgar Griebel

Emma Wöhrmann (links) unterbot über die 5000 Meter erstmals in ihrer Laufbahn die 18-Minuten-Marke.

Eigentlich haben Silas Zahlten, Emma Wöhrmann und Leonie Kruse ihr Hobby zum Sport gemacht. Warum sie sich dann so wenig Zeit fürs Laufen nehmen, bleibt ihr Geheimnis. Bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften beendeten die drei U-20-Aktiven der LG Brillux Münster die 5000-Meter-Distanz schneller denn je in ihrer Karriere und pulverisierten ihre persönlichen Bestleistungen.

Für Zahlten, mit 14:53,72 Minuten erstmals unter der 15-Minuten-Marke, 45 Sekunden unter seiner Bestzeit und anderthalb Minuten vor dem ersten Verfolger, bedeutete das gleichzeitig den NRW-Titel. Kruse und Wöhrmann belegten die Ränge zwei und drei, nachdem sie jeweils erstmals in ihrer Laufbahn die 18-Minuten unterboten hatten und ebenfalls gut 45 Sekunden unter ihren alten Bestmarken blieben.

Zahlten mit Start-Ziel-Sieg

„Top-Leistungen“, kommentierte der hoch zufriedene Trainer Jörg Riethues, nachdem sein Trio im Dreierpack auch die DM-Normen geknackt hatte. „Silas hat einen lupenreinen Start-Ziel-Sieg eingefahren“, so Riethues, und das in Höchstgeschwindigkeit. Beste Voraussetzungen für das bevorstehende Meeting in Plietzhausen, wo der Münsteraner am Wochenende auf die 2000-Meter-Hindernis-Distanz geht. „Auch Emma und Luise haben ihr Rennen bestimmt. Sie haben sich in der Führungsarbeit abgewechselt und das Tempo hoch gehalten.“ Dass sich die spätere Siegerin, Celine Schneider vom LAZ Rhein-Sieg, als Trittbrettfahrer an den Brillux-Zug gehängt hatte und im Finale ihre gesparten Kräfte nutzte, schmälerte die Leistung nicht. „Entscheidend sind für mich die Spitzenzeiten von beiden“, so Riethues. Und warum seine Schützlinge ihre Rennen so schnell beenden, weiß der Trainer auch nicht, kann aber sehr gut damit leben.

Einen starkes Saisondebüt feierten auch die Stabhochspringerinnen und -Springer um Trainerin Silke Spiegelburg. Finnja Freisfeld knackte beim Meeting in Werl mit 3,10 Meter die U-16-DM-Norm, Linda Grabenmeier übersprang nach längerer Verletzungspause die 3 Meter und Henrik Laufer überquerte bei seinem ersten Wettkampf überhaupt 2,60 Meter.

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