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Fußball: Landesliga

BSV Roxel trifft gegen Altenrheine früh und spät

Münster

Ein Tor früh, eins spät, eins links in den Kasten, eins in den rechten: So geht´s. Mit 2:0 bezwingt Landesligist BSV Roxel den SC Altenrheine und feiert am Sonntagnachmitag noch ein wenig den Muttertag.

Von Michael Schulte

Fokussiert auf den Ball: Roxels Florian Kaling (l.) beweist sich im Zweikampf mit Mario Brinkmann aus Altenrheine. Foto: Wilfried Hiegemann

Als Florian Kaling bereits nach acht Minuten seinen BSV in Führung köpfte, kam bei Roxels Landesliga-Fußballern so richtig Lust auf. Endlich bekamen sie mal wieder das Gefühl, wie sich ein Sieg anfühlen könnte. Dass sie allerdings gegen den SC Altenrheine nun noch 82 Minuten Schwerstarbeit vor sich hatten, das hatten sie sich auch nicht unbedingt erträumt. Letztlich endete alles in kollektivem Jubel, nachdem Steffen Hunnewinkel in der Nachspielzeit sogar der Treffer zum 2:0 (1:0)-Endstand gelungen war.

Mit Glück und Geschick

Roxels Trainer Oliver Logermann war die Freude anzusehen, die er und seine Mannen in diesem Moment verspürten. „Unser Sieg ist sicherlich um ein Tor zu hoch ausgefallen, vielleicht wäre sogar ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen, aber warum dürfen wir nicht auch mal Glück haben.“ Außerdem, so bekräftigte der Coach nach dem Abpfiff, habe man sich diesen Dreier auch ehrlich hart erarbeitet. Namentlich Torhüter Joshua Hermes erhielt ein Sonderlob seiner Trainers, aber auch die Abwehrrecken Wesberg, Lübke und Ziegner konnten mit ihrer Benotung sehr zufrieden sein.

Altenrheines Trainer Marc Wiethölter nahm die frühe Führung der Roxeler relativ gelassen hin. „Geduldig bleiben, wir bekommen noch unsere Chancen“, lautete sein Appell an seine Mannschaft, die fortan nur noch im Vorwärtsgang unterwegs war. Aber was der Gast auch auf den Schlappen bekam, er konnte damit nichts anfangen. Man versuchte es mit allen Varianten. Mal wuchtig aus der Distanz, mal listig mit einem Lupfer, mal direkt aus der Luft, mal flott über einen Konter. Allemal nichts Zählbares, weil Hermes alles parierte oder aber die Stürmer des Tor nicht trafen.

Sonderlob für Keeper Joshua Hermes

„Joshua hat uns den Sieg festgehalten, keine Frage. Aber ein guter Torwart gehört nun mal zu einer guten Mannschaft“, stellte Logermann lapidar fest. „Außerdem hatten wir ja auch noch Konterchancen, die wir leider nicht sauber ausgespielt haben. Aber das wäre dann auch wohl des Guten zu viel gewesen.“ Aber ein Konter der gelang dann doch, als Henrik Wesberg auf der rechten Seite den Ball eroberte, sich perfekt durchsetzte, den mitgelaufenen Hunnewinkel bediente und dieser die Nerven behielt.

In jedem Fall ist die trostlose Zeit der sieglosen Spiele endlich vorbei für den BSV Roxel, der am Ende nur noch stolz auf seine Leistung gegen einen verdammt spielstarken Gegner sein konnte. „Ein schönes Gefühl“, wie Innenverteidiger Christoph Lübke seinen Freunden nach Abpfiff verriet.

Roxel: Hermes – Wesberg, Lübke, Ziegner, Goßling – Wessels, Flaßhar (85. Sojeva) – Gockel, Kleine-Wilke – Kottenstede (79. Grosfeld), Kaling (73. Hunnewinkel)

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