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Fußball: Frauen-Landesliga

BW Aasee bringt alte Probleme mit in die neue Liga

Münster

Die Pause war nicht besonders lang für die Landesliga-Aufsteigerinnen von BW Aasee. Nun steht das Abenteuer eine Liga höher an. Fragen und Antworten vor dem Saisonstart.

Von Ansgar Griebel

Gute Laune bei den Aufsteigerinnen vom Aasee: Die soll auch durch die neue Saison tragen. Foto: BW Aasee

„Ich will jetzt auch nicht alles schlechtreden“, sagt Kolja Steinrötter und legt eine beredte Pause ein. Man ahnt es, die Aktien könnten bei den Aufsteigerinnen vom Aasee besser stehen. Aber bekanntlich wird Fußball ja auf dem Platz entschieden.

BW Aasee hatte die längste Saison und die kürzeste Pause. Wie verlief die Vorbereitung?

„Das stimmt schon, dass die vergangene Saison für uns ein bisschen länger gedauert hat – und am Ende irgendwie komisch zu Ende ging“, sagt Steinrötter, „aber wir sind trotzdem Anfang Juli wieder eingestiegen.“ So ganz frisch kamen seine Schützlinge allerdings nicht aus den Blöcken. „Das war noch Gewöhnungssache, ich glaube, die Pause hat nicht wirklich gereicht.“ Immerhin hat die Kaderliste wieder stattliche Ausmaße eingenommen. „Aber wie immer bei uns mit vielen Ausfällen.“ Etwa 25 Aktive stünden theoretisch bereit, in der Praxis sieht das so aus: „Beim Pokalspiel in der Vorwoche bei Concordia Albachten (3:1) musste ich schon vier Spielerinnen der Zweiten aus der Kreisliga einsetzen.“ So oder so ähnlich wird es weitergehen. „Für uns beginnt die Saison eigentlich richtig in zwei Monaten.“

Bis dahin werden schon viele Punkte verteilt, was hat sich BWA vorgenommen?

„Natürlich wollen wir die Klasse halten. Ich bin auch überzeugt, dass wir die individuelle Qualität haben – wenn wir komplett sind.“ Aber wann sind das die Blauweißen? „Ja, das liegt halt in der Vereinsstruktur. Das ständige Improvisieren hat in der Bezirksliga noch geklappt. In der Landesliga wird das schwer.“

Was würde der Trainer tun für den Klassenerhalt?

Viel – aber nicht alles. „Wenn es spielerisch nicht reicht, dann reicht es nicht. Auf keinen Fall werden wir unserer Philosophie untreu. Wir wollen das fußballerisch lösen und werden keinen Beton anrühren.“

Wann hat sich der Aufstieg gelohnt?

„Schon jetzt“, sagt Steinrötter, „es gibt mehr Derbys und weniger und kürzere Auswärtsfahrten.“ Die erste führt am Sonntag nach Oeding.

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