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Fußball: Equality-Cup

Wacker und Aasee stimmen auf den Wembley-Kracher ein

Münster

Sechste Auflage des Equality-Cups von BW Aasee, mit Titelverteidiger Wacker Mecklenbeck, dem Gastgeber, GW Nottuln sowie den Regionalligisten Fortuna Köln und TSG Burg Gretesch nehmen fünf Teams teil. Eröffnet wird der Spieltag am Samstag allerdings mit der Ehrung einer oder mehrerer „Spielerinnen des Fußballkreises 24“.

Von Alexander Heflik

Passender Moment zur Turnierausrichtung: Am Samstag findet der Equality-Cup statt. Foto: Zara Ellamaa

Viel besser hätte das Timing wohl nicht sein können. Am Sonntag spielt in Wembley die deutsche Frauen-Nationalelf zum neunten Mal um den EM-Titel – gegen Gastgeber England.

Gut 24 Stunden zuvor wird der 6. Equality-Cup von BW Aasee ausgetragen, vielleicht fällt die Entscheidung über den Turniersieg dann erst in der zehnten und letzten Partie des Tages, wenn sich GW Nottuln und Fortuna Köln über 30 Minuten gegenüberstehen.

Siegerpokal von Isabel Schober

Die Frage ist erlaubt, ob die Trophäe von London oder der neue, gerade erst gebrannte rote Pokal von Isabel Schober mehr hermacht. Schober ist Absolventin der Kunstakademie in Münster.

So oder so, Wacker Mecklenbeck hatte mit dem dritten Sieg in Reihe 2021 den bisherigen Pokal in Silber endgültig in Besitz genommen. Eine neue Auszeichnung für die siegreiche Mannschaft musste her, sie wurde in der Wochenmitte fertig – und wartet am Samstag auf Abnehmerinnen.

Dann beginnt das Turnier um 12.30 Uhr mit einer Ehrung. „Wir haben die Vereine angeschrieben und gefragt, wer denn für sie Spielerin des Jahrzehnts im Fußballkreis sei“, sagt Kolja Steinrötter. 40 bis 50 Namen wurden mitgeteilt, das Geheimnis, wer diesen ersten Sieg beim Equality-Cup 2022 davonträgt, ist noch nicht gelüftet. Steinrötter verspricht: „Das gibt eine Überraschung.“

Jede Mannschaft spielt 120 Minuten

Nun gut, ab 13.45 Uhr rollt der Ball, fünf Vereine werden im Modus „Jeder gegen jeden“ antreten. So kommen für alle Mannschaften im Laufe des Tages 120 Minuten zusammen. Mit Fortuna Köln und der TSG Burg Gretesch sind dabei zwei Regionalligisten mit dabei.

Für Lokalkolorit sorgen Westfalenligist Wacker und natürlich Landesligist BW Aasee als Ausrichter. Die Gastgeberinnen werden das Turnier gegen die höherklassige Kölner Fortuna eröffnen. Für 17.15 Uhr ist der Regionalliga-Vergleich zwischen Köln und Burg Gretesch terminiert. Für Wacker dürfte eine Titelverteidigung in Anbetracht der Konkurrenten aus der Regionalliga ein schweres Unterfangen werden. Immerhin bleibt der Heimvorteil bestehen. Das Feld wird komplettiert durch Landesligist GW Nottuln. Ein Team, das auch für eine Überraschung gut ist.

Turnierablauf:
12.30 Uhr: Ehrung „Spielerin des Jahrzehnts“ im Fußball-Kreis 24
13.45 Uhr: erstes Spiel.

Die Lesung des Buches „Futopia“ von Alina Schwermer am Freitag im Bistro 54 beginnt um 19.30 Uhr auf der Anlage von BW Aasee.

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