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Rad: 15. Sparkassen-Münsterland-Giro

Chef-Organisator Rainer Bergmann ist vorsichtig optimistisch

Münster

Die Planungen für die 15. Auflage des Sparkassen-Münsterland-Giro laufen unabhängig von der Pandemie. Chef-Organisator Rainer Bergmann ist vorsichtig optimistisch, das 2020 ausgefallene Event in diesem Jahr am 3. Oktober nachholen zu können.

Andre Fischer

Wenn sich das Profifeld auf die Zielgerade bewegt, steigt die Stimmung. Noch halten die Organisatoren an der Austragung des Rennens fest. Notfalls ohne Publikum. Foto: Jürgen Peperhowe

37 Radsportteams haben bislang den Finger gehoben – und das dürfte längst nicht das Ende der Fahnenstange sein. Das Interesse am Sparkassen-Münsterland-Giro ist trotz der Pandemie riesig. Sollte die 15. Auflage am 3. Oktober stattfinden, müssen die Macher um Chef-Organisator Rainer Bergmann den „Streich-Stift“ kreisen lassen. „Was das angeht, können wir uns auch in diesen Zeiten nicht beschweren“, sagt Bergmann zur erstklassigen Resonanz.

Es geht mit großen Schritten in den Frühling. „Noch sind wir vorsichtig optimistisch“, gibt der Giro-„Erfinder“ preis. Er sagt aber auch: „Wenn sich bis Anfang Juli keine Besserung einstellt, wird es eng.“ Aktuell stecken alle Mitarbeiter inmitten der Vorbereitungen. Ausschreibungen erfolgen beinahe täglich, erste Gespräche mit den beteiligten Kommunen in den Kreisen Coesfeld und Borken sind erfolgreich und mit gebührendem Abstand über die Bühne gegangen. Auch die Streckenführung steht bis auf wenige Änderungen – Leo Bröker hat schon 2020 ganze Arbeit geleistet. Die Profis dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Rennen freuen. Das in Enschede gestartet wird. So war es bereits im Vorjahr geplant. Neben anderen erfolgreichen Euregio-Projekten wird der Giro somit zu einem weiteren deutsch-niederländischen Großereignis der Extraklasse.

Nach knapp 200 Kilometern wird Münster wie gehabt Zielort sein. Vor dem barocken Schloss geht der Tross auf die letzten Runden über den Prinzipalmarkt – und in die finale Kurve. Alvaro Hodeg triumphierte bei der 14. Auflage 2019. Der Kolumbianer setzte sich im Sprint eines dezimierten Hauptfeldes vor Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) und Tim Merlier (Corendon-Circus) durch. Bilder, die jedes Jahr wieder unter die Haut gehen. Und das Publikum begeistern. Hoffentlich auch 2021.

Wie sich die Zahlen entwickeln und wie schnell die Impfungen vonstattengehen, ist nebenbei nicht gänzlich unbedeutend für das Event der Jedermänner. Gut 4500 waren es in den vergangenen Jahren. Bergmann erwartet nach der Zwangspause einen regelrechten „Run“ auf die Startplätze in den drei Formaten. Das Anmeldeportal ist seit Mitte Februar geöffnet.

Im Repertoire haben der Verantwortliche und seine Mitstreiter diesmal den Cup der Sparkasse Münsterland Ost mit 65 Kilometern, den Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung mit 100 Kilometern und den Cup der LBS mit 140 Kilometern. Nach den guten Erfahrungen 2019 mit Ex-Profi Jens Voigt wird erneut der beliebte Fun-Block für Radsport-Anfänger unter prominenter Leitung angeboten, um Teilnehmende sicher ins Ziel zu bringen, sie behutsam an ein solches Event heranzuführen. Alles andere haben die Giro-Verantwortlichen nicht mehr in der eigenen Hand. Die Uhr tickt.

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