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Rudern: Langstreckentest

Comeback nach langer Durststrecke beim RV Münster

Münster

Als der Deutsche Ruderverband zum letzten Mal einen Langstreckentest veranstaltete, zählten die Zwillinge Daniel und Sebastian Hopf noch zu den Ruder-Novizen. Seither sind zwei Jahre vergangen und die Brüder im starken U-17-Team des RV Münster ein schwer zu bezwingendes Duo, wie sie jetzt in Oberhausen unter Beweis stellten.

Von Ansgar Griebel

Sebastian und Daniel Hopf harmonieren prächtig: Nicht nur im Zweier haben die Zwillinge den gleichen Rhythmus. Foto: Detlev Seyb

Nach der langen Durststrecke hungrig auf die Langstrecke: Nach zweijähriger Zwangspause trat der Nachwuchs des RV Münster wieder zum eigentlich jährlich ausgetragenen Langstreckentest in Oberhausen an und stellte nachdrücklich unter Beweis, dass er in der Corona-Zeit alles andere als untätig gewesen war.

Mit ersten Plätzen sorgten die Zwillinge Daniel und Sebastian Hopf im ungesteuerten U-17-Zweier mit 27 Sekunden Vorsprung sowie Alleinunterhalter Luca Lücke im U-17-Leichtgewichtseiner für die Top-Resultate, Ole Obst und Alexander Kamp sicherten sich Rang zwei über die Sechs-Kilometer-Distanz – blieben am Ende gerade mal sechs Sekunden hinter dem Sieger-Duo zurück. U-17-Trainer Mario Domingues Acosta war mit seinen Schützlingen hoch zufrieden und blickt zuversichtlich auf die anstehende Serie.

WM-Duo am Ende nur Neunter

Bentja Schneider belegte Platz acht bei den Juniorinnen – und rudert damit in ihrer Altersklasse (U 17) ganz weit vorne mit. Noch nicht in ihrer Top-Form präsentierte sich das zweite Zwillingspärchen des RVM. Im vergangenen Jahr ruderten David und Emanuel Wieczorek bereits mit dem Nationalmannschaftstrikots und waren als Ersatzleute sogar bei der U-17-WM vertreten.

In Oberhausen kam das Duo zwar gut aus der Startanlage, musste aber nach starken ersten zwei Kilometern nach und nach die Konkurrenten ziehen lassen. Am Ende reichet es nur zu Rang neun. Doch die nimmermüden Powerjungs haben spätestens für die Deutschen Kleinbootmeisterschaften am Ende der Osterferien (23./24. April) Besserung gelobt. Kieran Holthues und Vincent Kuhn mussten beim ersten Leistungstest kurzfristig passen – sie verbrachten das Wochenende in Corona-Quarantäne.

Einen starken Eindruck hinterließen Sara Grauer und Ximena Simsch, die spontan einer Zweierbesatzung bildeten und auf Anhieb Rang drei erreichten. Sie hoffen jetzt auf elektronische Post der Landestrainer und die Einladung für das anstehende Trainingslager. Constantin Beck (U-19-Einer) und Leichtgewicht Tobias Merschel wurden in ihre Konkurrenzen jeweils Fünfte.

Am kommenden Wochenende ist jetzt die Ausdauer der „Großen“ gefragt. Hier stehen Ergo- und Langstreckentestes unter den aufmerksamen Augen der Bundestrainer in Leipzig statt.

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