1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. TC Union peilt den Aufstieg in die Eliteklasse an

  8. >

Tennis: Regionalliga Herren 30

TC Union peilt den Aufstieg in die Eliteklasse an

Münster

Mit starken Neuzugängen streben die Ü-30-Herren des TC Union Münster den Aufstieg in die Bundesliga an. Bereits dreimal gewann das Team bereits in der Regionalliga. Im vergangenen Jahr war der Start noch schiefgegangen. Nun folgt aber der erste Härtetest.

Von Henner Henning

Die Herren 30 des TC Union Münster um ihren niederländischen Top-Spieler Igor Sijsling streben den Aufstieg an Foto: TCU

Eine kleine Ewigkeit waren die Herren 30 des THC Münster die Altersklassen-Nummer eins in der Stadt. Auf das erste Regionalliga-Jahr 2013 folgten nach dem Wiederaufstieg 2015 sechs weitere Saisons in der zweithöchsten Spielklasse, in der das Team um Mannschaftsführer Jan-Christoph Boldt in diesem Sommer gegen den Abstieg kämpft. Aber nicht nur deswegen verschieben sich die Machtverhältnisse in der Stadt, mit dem TC Union Münster hat sich vor geraumer Zeit ein finanzstarker, aufstrebender Club angemeldet. Das klare Ziel ist der Aufstieg in die Bundesliga.

Bereits im Vorjahr war der TCU als Aufsteiger mit großen Ambitionen angetreten, hatte sein Team verstärkt. Doch die Trauben hingen zu hoch, gleich zum Auftakt gab es Niederlagen in Elberfeld und gegen den TC Weiden – wenig später nach dem Derbysieg beim THC brach Union die Saison ab – offiziell gaben personelle Probleme den Ausschlag. „Wir hatten gedacht, dass wir in der letzten Saison schon mit dem damaligen Kader oben mitspielen können. Aber wir haben gemerkt, dass es nicht reicht. Das war ein Schuss vor den Bug“, sagt Lars Hartmann, der im Sommer 2020 an Position zwei spielte. Nun ist er an die fünfte Stelle gerutscht.

Geldgeber aus der Immobilienbranche

Nur gut, wenn man finanzkräftige Unterstützer hinter sich hat und dementsprechend aufrüsten kann. Mit Geldgebern vorwiegend aus der Immobilienbranche, zu der Mannschaftsführer Bastian Kötter die Kontakte hat, war es dem Team möglich, sich zu verstärken – und zwar namhaft. Die TCU-Riege führt nun der Niederländer Igor Sijsling an, der im Februar 2014 die Nummer 52 (aktuell 310) der Welt war und 2013 mit seinem Landsmann Robin Haase im Finale der Australian Open (3:6, 4:6 gegen die Bryan-Brüder Bob und Mike) stand. Ein Mann der genau weiß, wie Tennis funktioniert.

Das wissen auch die beiden bulgarischen Neuzugänge Valentin Dimov und Alexander Lazov, der schon vor ein paar Jahren mal in Münster lebte und sich bei der Tennisschule „S.W.A.T“ fit hielt. Mit Philipp Karwasz, Hartmann und Viktor Maksimcuk bilden die Neuen ein Sextett, das mit drei 9:0-Siegen bei nur einem Satzverlust an die Spitze stürmte. Ein Fingerzeig, mehr nicht – zumal personell wenig passieren darf. Mit Hansa Dortmund am Samstag steht der „erste Härtetest“ (Hartmann) an, auch Elberfeld und Eintracht Dortmund nach der Pause sind „gefährlich“.

Startseite
ANZEIGE