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Tischtennis: Stadtmeisterschaften

Der 1. TTC Münster freut sich über große Resonanz und ein „Traumfinale“

Münster

Mit der Ausrichtung der 35. Auflage der Tischtennis-Stadtmeisterschaften hat der 1. TTC Münster eine gute Tradition fortgesetzt. 211 Teilnehmer – unter ihnen viele Jugendliche – sorgten für eine sehr erfreuliche Resonanz. Und großartigen Sport gab es auch.

Von Wilfried Sprenger

Henning Zeptner (beim Aufschlag) gewann das hochklassige Herren-A-Finale gegen Lukas Bosbach. Foto: TTC

Bemerkenswerte Resonanz, zufriedene Sportler und dazu noch ein Traumfinale in der Herren-A-Konkurrenz: Mit der Ausrichtung der Tischtennis-Stadtmeisterschaften hat der 1. TTC Münster alles richtig gemacht. Wieder einmal. 211 Teilnehmer zählten die Organisatoren an den zwei Tagen. Mehr als erwartet und mehr als zuletzt.

Dabei zahlte sich der Zug, die Titelkämpfe für den Bezirk zu öffnen, komplett aus. Mehr als ein Drittel der Starter reisten aus dem Umland an. Und noch etwas stellte Turnierchef Christoph Menges mit großer Freude heraus: „Exakt 100 Teilnehmer waren im jugendlichen Alter. Das gibt dem Tischtennis in der Region hoffentlich einen Aufschwung.“

Eine besondere Auflage

Den besten Sport gab es im Herren-A-Feld. Henning Zeptner, Topspieler des Oberliga-Zweiten Arminia Ochtrup, gewann das Finale gegen Lukas Bosbach vom Drittligisten Velbert. „Ein Traum. Spiele auf diesem Niveau sehen wir ja ansonsten nicht“, meinte Menges. Quantitativ war die Herren-E-Konkurrenz am besten besetzt. 38 Starter forderten hier auch die Organisatoren. Die Damen-A-Klasse feierte mit vier Teilnehmerinnen ein Comeback, es gewann Helena Rohs vom 1. TTC Münster.

Mit Ausnahme der A-Wettbewerbe wurden in allen anderen Klassen die Geschlechter nicht getrennt. „Das hat sich bewährt, stellte Menges fest. Zwei ukrainische Schwestern, die mit Familienmitgliedern vor dem Krieg geflüchtet waren, spielten in der D-Klasse nicht nur mit – eine erreichte sogar Platz drei. Auch das machte die 35. Titelkämpfe zu einer besonderen Auflage. „Ich glaube, wir haben wieder ein bisschen Interesse am Tischtennis geweckt“, stellte Menges nach zwei langen Turniertagen fest.

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