Westfalenliga: TCH vor interessanter Saison

Der Hiltruper Blick geht in zwei Richtungen

Münster

So ganz sicher sind sie sich beim 1. TC Hiltrup nicht, wohin sie schauen sollen. Nach oben, wie in den vergangenen Jahren? Oder doch eher nach unten, weil Vorsicht Priorität hat? Zumindest hat sich das Team mit drei neuen Kräften verstärkt.

Neu beim 1. TC Hiltrup: Bogdan Borza Foto: Imago/Eibner Europe

In den vergangenen Jahren waren die Ambitionen des 1. TC Hiltrup groß. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga liebäugelte das Team vom Steiner See, schaffte diesen aber – mal knapp, mal deutlich – nicht. Vor dem Start dieser Spielzeit am Sonntag (10 Uhr), die mit der Heimpartie gegen den Bielefelder TTC II beginnt, haben sich die Ziele ein wenig verschoben. Zwar wollen Mannschaftsführer Carlo Bückmann und Co. die Spitze nicht aus den Augen verlieren, bei drei fixen und eventuell einem weiteren Absteiger (abhängig vom Regionalliga-Ausgang) aber richtet sich der Blick in der acht Teams starken Westfalenliga auch nach unten. „Wir müssen erst mal die ersten Spieltage abwarten, wie sie sich entwickeln. Dann sehen wir, wohin es geht“, sagt Bückmann.

Neues Personal an den Top-Positionen soll dafür sorgen, dass möglichst schnell die Gedanken an einen Abstieg abgelegt werden können. Der 20 Jahre alte spanische Linkshänder Carlos Sanchez Jover kommt als Nummer 567 der Welt, der Brite Toby Martin als 911 und der Rumäne Bogdan Borza als 1226. Das Trio wird am Sonntag aufschlagen, soll dazu weitere Einsätze bekommen. Dahinter sind altbewährte Kräfte wie Bückmann, der die ersten beiden Partien verpasst, Matthias Wahl, Christian Cremers, Paul Schütte und Lukas Lückemeier gefordert.

Startseite