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Handball: Westfälischer Verband

Die Saison wird ab sofort regulär fortgesetzt

Münster

Jetzt ist es amtlich: Die Spielzeit in den Handball-Ligen auf Ebene des westfälischen Verbandes wird fortgesetzt, das bestätigte am Dienstag auf Anfrage Andreas Tiemann, Vorsitzender der Spielkommission. Bis zum 30. Juni müssen alle Nachholspiele absolviert sein, dann endet laut Spielordnung die Saison.

Von André Fischer

„Wir sind voller Hoffnung, dass wir die Spielzeit vernünftig zu Ende bringen“, so Andreas Tiemann, Vorsitzender der Spielkommission im Verband Westfalen. Foto: Imago/Beautiful Sports

Die Saison der Handballer wird regulär fortgesetzt, das bestätigte am Dienstag Andreas Tiemann, Vorsitzender der Spielkommission im Verband Westfalen. Das zuständige Gremium habe mit Beginn des Monats März seine Corona-Regeln in den Durchführungsbestimmungen angepasst. „Wir sind voller Hoffnung, dass wir die Spielzeit vernünftig zu Ende bringen“, so Tiemann. Laut Spielordnung bleibt Zeit bis zum 30. Juni. Eine Verlängerung der Serie sei mit Blick auf mögliche Nachholspiele theoretisch sogar denkbar, aber praktisch kaum umsetzbar, ließ Tiemann mit Blick auf die Sommerferien, Urlaube oder Vereinswechsel vorsichtig durchblicken.

Spielabsage schwerer möglich

Neu ist: Die Möglichkeit, pandemiebedingt Spiele abzusagen, wird erschwert. Übergangsweise galt bis zum 28. Februar nach einem Konsens die Richtlinie, bis vier Tage vor Austragung einer Partie einen Antrag auf Verlegung zu stellen – unabhängig von der Zustimmung des Gegners. Ab sofort stehen beide Mannschaften in der Pflicht – der um eine Verlegung gebetene Verein muss binnen 48 Stunden seine Zusage geben.

Andernfalls schaltet sich die spielleitende Stelle ein. Sollte ein Club indes sechs Corona-Ausfälle nachweisen, könnte er weiter eigenständig handeln, so Tiemann. „Das Risiko, dass in den eigenen Reihen vielleicht doch noch der eine oder andere Infizierte schlummert, ist einfach zu groß.“ Die Rückkehr aufs Parkett, ist „der Wunsch der Vereine“, sagt Bernd Kuropka, Tiemanns Stellvertreter. Ihm seien bislang keine Fälle bekannt, nach denen Mannschaften von sich aus die Reißleine ziehen wollten.

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