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Leichtathletik: Borsig-Meeting in Gladbeck

Drei Brillux-Quartette wollen sich DM-Tickets sichern

Münster

Die Sprinter der LG Brillux machen beim Borsig-Meeting gemeinsame Sache. Drei Staffeln wollen sich in Gladbeck die Tickets für die nationalen Titelkämpfe ihrer Altersklasse sichern. Für den Herren-Vierer geht es um die Teilnahme an den „Finals“ in Berlin.

Von Ansgar Griebel

Jakon Bruns in der Form seines Lebens. Foto: B.Hoffmann

Alleingänge sind am Samstag beim Borsig-Meeting in Gladbeck nicht gefragt. Wenn Trainer Lars Goldbeck, bei der LG Brillux Münster für die Abteilung Sprint und Sprung zuständig, seine Jungs auf die Bahn schickt, dann ausnahmslos als Quartett.

Nur Staffeln im Einsatz

„Unser Fokus liegt an diesem Wochenende auf den Staffeln“, so Goldbeck. Deren Stäbe sollen die LG-Sprinter nicht nur möglichst schnell ins Ziel tragen, sondern in der Folge auch noch zu den jeweiligen Deutschen Meisterschaften. Die vier U-20-Athleten wollen sich ein Ticket für die Titelkämpfe vom 15. bis zum 17 Juli in Ulm sichern, der U-23-Vierer ist auf dem Weg nach Wattenscheid, wo es am 23. und 24. Juli um den nationalen Titel geht.

Die größten Ambitionen haben allerdings Markus Greufe, Jakob Bruns, Luka Herden, Kai Sparenberg sowie Ersatzmann Ole Patterson vor Augen. Sie wollen schon vom 23. bis 26. Juni Teil von Deutschlands wohl größtem Sportevent des Jahres in Berlin sein. In der Hauptstadt ermitteln die Leichtathleten ihre Meister im Rahmen der „Finals“ – als Teil der großen Sportfamilie: In 13 Sportarten werden parallel und live im Fernsehen die Meister ermittelt.

Quali-Hürden machbar

Goldbeck ist sehr zuversichtlich, dass alle drei Teams die Quali-Hürde nehmen werden. Gemeinsam mit Staffeltrainer Peter Seiffert wurden die Feinjustierungen vorgenommen. Die Qualizeit von 41,50 Sekunden sollten die vier Starter knacken können, die mittlerweile alle Einzelmarken unter elf Sekunden im Repertoire haben.

Doch bevor die Staffeln auf die kurze Reise geschickt werden, gibt es noch die Freiluftpremiere für die Weitspringer: Maxi Busse, Herden und Jan-Lukas Fröse setzen ihre ersten Spuren in den Sand. „Jeder für sich“, sagt Goldbeck und begründet die Ausnahme von der Regel: „Im Weitsprung gibt es keine Staffel.“

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