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Rudern: EM in Varese

Einer-Lust für Diening und Achter-Frust für Kruse

Münster

Manuela Diening beendete den Vorlauf im Para-Einer bei der EM in Varese als Fünfte, darf aber auf einen Steigerung im Finale am Sonntag hoffen. Die andere Athletin des RV Münster, Ida Kruse, war mit dem letzten Platz, den sie mit dem Achter belegte, nicht zufrieden. Aber auch das Paradeboot darf noch mal starten.

Ansgar Griebel

Manuela Diening vom RV Münster vertrat die deutschen Farben zum EM-Auftakt sehr achtbar. Foto: Detlev Seyb

Manuela Diening hat ihr erstes „echtes“ Europameisterschaftsrennen hinter sich – und sieht mit großer Vorfreude dem nächsten Auftritt entgegen: Am Sonntagmorgen rudert die Münsteranerin im EM-Finale von Varese um die Medaillen im Para-Einer. Auch wenn bei nur sechs gemeldeten Booten der Vorlauf am Freitag nur der finalen Bahnverteilung diente, konnte die Athletin des RV Münster mit ihrem Meisterschaftsdebüt auf dem Wasser zufrieden sein. Nach knapp elf Minuten überquerte sie zwar „nur“ als Fünfte die Ziellinie, hatte aber vor allem dank eines starken Schlussspurts die beiden vor ihr liegenden Konkurrenten in Schlagweite.

Was im „kleinen“ Boot zum EM-Auftakt noch so gut klappte, stellte sich im letzten Frauenrennen des Tages dann allerdings etwas anders dar: Der Deutschland-Achter fuhr in seinem Rennen der Konkurrenz hinterher, belegte mit deutlichem Rückstand den sechsten und letzten Platz. Für RVM-Ruderin Ida Kruse alles andere als der perfekte Start – mit dem kleinen Trost: Es kann für das Team um Bundestrainer Tom Morris am Sonntag nur besser werden.

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