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Tennis: Vater-Sohn-Turnier in Wolbeck

Familien-Duelle in trauter Eintracht – und mit Reiner und Tim Dettloff als Sieger

Münster

Es waren Reiner und Tim Dettloff, die beim Vater-Sohn-Turnier in Wolbeck den letzten Punkt machten, damit Mikhail und Max Smirnov bezwangen und so ihren Titel verteidigen. Das war der sportliche Höhepunkt der 42. Auflage, die nach dem Tod von Turniergründer und -Erfinder Henning Bösenberg unter ganz speziellen Vorzeichen stand – und die auf allen Ebenen erfolgreich war.

Von Henner Henning

Erlebten ein tolles Vater-Sohn-Turnier: (v.l.) Organisator Ernst Mackel, die Finalisten Max und Mikhail Smirnov, die Sieger Reiner und Tim Dettloff sowie Bernd Fischer (Vorsitzender des TC 66) Foto: TC 66

Es war zwar schon die 42. Auflage des Vater-Sohn-Turniers – und doch war es eine spezielle. Erstmals fand die Traditionsveranstaltung ohne seinen Begründer Henning Bösenberg statt, der im Mai gestorben war. Dementsprechend groß waren die Erleichterung und Freude des Organisatorenteams, als nach dem Finale am Sonntag Michael Koderisch für alle Teilnehmer treffend zusammenfasste: „Was ihr auf die Beine gestellt habt, war allererste Sahne. Henning hätte sich gefreut.“ Mit seinem Sohn Christopher gewann er das Turnier bereits mehrfach, diesmal wurde das Duo nach dem 5:7, 5:7 im kleinen Finale gegen die Münsteraner Dieter und Carlo Bückmann Vierter.

Es passte alles an den beiden Tagen auf der Anlage des TC 66 Wolbeck. Ernst Mackel, sein Sohn Philipp und Sebastian Volz hatten als federführende Organisatoren das Turnier so vorbereitet, dass sich die familiären Tennis-Doppel wie zu Bösenbergs Zeiten heimisch fühlten. „Wir haben super Resonanz bekommen, alle haben sich darüber gefreut, sich wiederzusehen. Und gutes Tennis gab es auch noch“, sagte Ernst Mackel.

Reiner und Tim Dettloff erfolgreich

Dafür sorgten etwa Reiner und Tim Dettloff, die ihren Titel verteidigten – gegen Mikhail und Max Smirnov aber beim 6:4, 6:7, 6:1 über drei Sätze gehen mussten. Das erstmals ausgespielte Feld der Verlierer aus der zweiten Runde entschieden Michael und Carsten Jahn für sich, sie bezwangen mit Gerold und Frank Hachenberger (131 Jahre) das zweitälteste Paar – mehr Jahre (135) bringen nur Erhard und Thomas Gerwing auf den Platz. In der Trostrunde setzten sich in einem THC-Duell Raphael und Florentin Borchard gegen Manfred und Till Pützler durch, den Rookie-Pokal gab es für die Lokalmatadoren Frank und Benjamin Jöge, die zusammen gerade 54 Jahre sind.

„Wir sind super zufrieden, es hat alles geklappt, auch die Verpflegung durch die ,Kiepe’ war bestens“, sagte Ernst Mackel, der sich gut vorstellen kann, mit seinem Team das Bösenbergsche Tennis-Erbe auch 2022 fortzuführen.

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