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Fußball: Stadtmeisterschaften der C-Junioren

Gievenbeck schaltet hoch und bleibt gegen den Favoritenschreck cool

Münster

Ein Außenseiter im Finale, der Titelverteidiger vom Thron gestoßen: Die Hallen-Stadtmeisterschaften der C-Junioren in Nienberge boten mächtig Spektakel – inklusive eines Champions, der rechtzeitig hochschaltete.

Von Michael Schulte

Wer zuletzt feiert, feiert am besten: In Nienberge waren es die C-Junioren des 1. FC Gievenbeck, die am Ende die beste Laune hatten. Foto: SC Nienberge

Zweimal war die Halle an der Feldstiege rappelvoll, der Titelverteidiger wurde entthront, ein Sensationsteam schaffte es bis ins Finale, und am Ende triumphierte der 1. FC Gievenbeck. Die 22. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der C-Junioren bot so ziemlich alles, was man vom Budenzauber erwarten durfte.

Als der SC Münster 08 souverän durch die Vorrunde marschierte, sich auch im Viertelfinale gegen den VfL Wolbeck (2:1) keine Blöße gab, sprach vieles für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Aber der Favorit wurde im Halbfinale ausgerechnet vom TuS Saxonia Münster (3:4) gestoppt, den nur wenige auf ihrer Rechnung hatten. „Jetzt können wir nur hoffen, dass die Saxonen zu viele Körner gelassen haben, damit sie im Endspiel nicht noch einmal so auftrumpfen“, kam es aus dem Lager des 1. FC Gievenbeck, der sich im zweiten Halbfinale gegen Borussia Münster (5:3) durchgesetzt hatte.

Genauso kam es. Die Saxonen standen bei der 1:5-Niederlage mehr oder minder chancenlos auf der Platte, weil ihnen sichtlich die Kräfte schwanden. „Wir haben in der Vorrunde mit 0:3 gegen sie verloren und uns spätestens da gesagt, dass wir hier nicht mit 80 Prozent bestehen können.“ Also wurde auf 100 Prozent umgeschaltet, so wie es FCG-Trainer Maximilian Brüwer gefordert hatte. Der Lohn war der Titel des Stadtmeisters, der den Coach und sein Team sichtlich zufrieden stimmte. „Ein tolles Gefühl nach einem schweren Turnier gegen starke Konkurrenz.“

Vier Kicker werden individuell ausgezeichnet

So wie den TuS Saxonia, der als Vizemeister großartig aufgetreten war. Hallensprecher Sebastian Finkenbrink sprach von „der Sensation überhaupt“, als er die Teams auszeichnete. Das kleine Finale hatte Borussia mit 3:2 nach Neunmeterschießen für sich entschieden, nachdem es in den zwölf Minuten keine Tore gegeben hatte.

Fußbälle für die Allerbesten gab es auch noch. Als Feldspieler siegte Leon Staub (TuS Hiltrup), als Torwart Aaron Frerich (Münster 08) und als Torjäger Piet Scholz (Borussia) und Theo Kleber (Münster 08) mit jeweils elf Turniertoren.

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