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Fußball: Kreisliga A

In Staffel 2 herrscht dichtes Gedränge: Quartett kämpft gegen Abstieg

Münster

Das Abstiegsgespenst geht bei Münsters Kreisligisten um. Gleich vier Teams stecken bis über beide Ohren im Abstiegskampf, was auch daran liegt, dass die Liga ganz eng beisammen liegt und eigentlich jeder jeden schlagen kann.

TuS Hiltrup II-Trainer Elvir Osmoni Foto: Johannes Oetz

Die Kreisliga A2 in Münster ist verdammt eng. Den ersten direkten Abstiegsplatz, belegt von BSV Roxel II, und den achtplatzierten TuS Ascheberg trennen nur sieben Zähler. „Jeder kann jeden schlagen“, sagt Roxel-II-Trainer Johannes Frieling und klammert dabei genau wie sein Kollege Gerrit Rolwes vom SC Nienberge die enteilte Top drei der Liga aus.

In den vergangenen Wochen hat Frielings Mannschaft aufgeholt. An den ersten zwölf Spieltagen holte die Mannschaft gerade mal drei Punkte, in den letzten vier Partien dann zehn und hat plötzlich den Anschluss an den Rest der Liga hergestellt.

Roxel setzt auf zwei Routiniers

Dass dies nicht früher gelang, hat verschiedene Gründe. Nach einem Umbruch im Sommer – 23 der 25 Kicker verließen damals Roxel – kamen die Kleeblätter nicht so richtig rein in die Saison. Viele wilde Spiele gingen unglücklich verloren, ein 4:5 kam mehrfach vor, dann kamen die Schwergewichte der Liga – Roxel blieb punktlos. Mit den Routiniers Dominik Wessels und Manuel Andrick kamen dann zwei Kicker mit reichlich Erfahrungen dazu. Jetzt läuft es. Die Folge der wilden Hinrunde: Roxel ist Vorletzter – mit dem viertbesten Sturm der Liga. Und das, obwohl „wir viel zu wenig Tore schießen“, wie Frieling findet.

Düsterer sieht es hingegen bei der Reserve von TuS Hiltrup aus. Mit nur neun Punkten ist die Mannschaft von Elvir Osmoni doch recht abgeschlagen Letzter. Von schlechter Stimmung ist dennoch nichts zu spüren. Die Trainingsbeteiligung ist weiter gut, auch in den Spielen hält Hiltrup eigentlich mit – und verliert meist dann doch. Zehn Niederlagen in Serie sind es mittlerweile. „Uns fehlt die Cleverness“, analysiert Osmoni.

Der jungen Mannschaft fehlt ein Leitwolf, den im Winter zu bekommen, gestaltet sich als schwierig. Hoffnungen ruhen auf Jannik Jakobtorweihe, der nach Verletzung zurückkommt und diese Rolle einnehmen könnte. Dennoch ist der Abstieg eine Möglichkeit, die durchaus mit einkalkuliert wurde. „Wir wollen unseren Weg weitergehen mit vielen jungen Hiltrupern“, so Osmoni.

Nienberges Rolwes: „Laufen nicht blind durch Liga“

Der SC Nienberge befindet sich auf Platz zehn der Tabelle nur in trügerischer Sicherheit. Gerade mal zwei Punkte trennt die Münsteraner vom Relegationsplatz. „Wir laufen nicht blind durch die Liga. Wir sind uns bewusst, wo wir stehen“, so Nienberge-Trainer Rolwes. Besonders bitter: Im letzten Spiel vor der Winterpause und im ersten danach warten mit SG Selm und Wacker Mecklenbeck gleich zwei Teams aus der Top drei der Liga. „Da brauchen wir schon einen besonderen Tag“, so Rolwes.

Das münstersche Quartett im Abstiegskampf vervollständigt Saxonia Münster. Nach sieben Niederlagen zum Auftakt hat sich die Mannschaft aber wieder stabilisiert und durch einen Sieg beim SV Herbern II den Relegationsplatz vorerst verlassen.

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