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Basketball: U-19-Bundesliga

Gebeuteltes NBBL-Team des UBC hat trotzdem Playoffs im Visier

Münster

Dank einer überragenden Saison 2021/22 mischt der älteste Nachwuchs des UBC Münster nun in der obersten Etage der U-19-Bundesliga mit. Eine Herausforderung, ein Abenteuer, das die Mannschaft von Trainer Atilla Göknil in der Hinserie trotz personeller Rückschläge beherzt angegangen ist.

Von Tim Kosel

Oskar Humpert Foto: Peter Leßmann

Die ältesten Nachwuchs-Basketballer des UBC Münster erlebten in der A-Division der U-19-Bundesliga eine „durchwachsene“ Hinserie. So bezeichnet zumindest Trainer Atilla Göknil den bisherigen Verlauf der Premiere in der höchsten deutschen Spielklasse. Der Unterbau der WWU Baskets zeigte zwar in den meisten der sieben Spiele, dass er auf dieses Level gehört – allerdings ähnelt die Bilanz von zwei Siegen und fünf Niederlagen eher jener der derzeit schwächelnden Profis in der Pro A.

Mehrere Hiobsbotschaften

Der Blick auf die Tabelle zeigt allerdings nur die halbe Wahrheit. Der UBC-Nachwuchs musste mehrere Hiobsbotschaften verkraften: Paul Viefhues und Oskar Humpert standen verletzungsbedingt lange nicht zur Verfügung. Joshua Sievers riss sich das Kreuzband und wird in dieser Saison gar nicht mehr zur Verfügung stehen. Dennoch steckten die Münsteraner nicht zurück. Göknil spricht sogar von einer „Rücken-zur-Wand-Mentalität“, die seine Spieler auszeichnet.

Atilla Göknil

Zum Start der Rückrunde nach dem Jahreswechsel werde er dann jedoch „keine Ausreden mehr gelten lassen“, wenn außer Sievers alle Leistungsträger wieder an Bord sind. Im Frühjahr will der Ur-Münsteraner mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt in der A-Division erreichen. Um das Saisonziel zu erfüllen, müsste die Göknil-Fünf einen der sechs Playoff-Plätze buchen. „Dafür brauchen wir noch mindestens drei Siege“, ist sich der ehemalige Co-Trainer der Baskets sicher. Die Spiele gegen Alba Berlin und die Young Rast Dragons seien dabei „ein Privileg, das sich die Jungs erarbeitet haben“. Die benötigten Punkte müsse der UBC an anderer Stelle einfahren. Seinem Team traut er das zu. „Wir können jede Mannschaft vor eine Herausforderung stellen. Wenn alles glatt läuft, könnten wir das Team der Rückrunde werden“, sagt Göknil selbstbewusst.

Besonders mit Blick auf die namhafte Konkurrenz wäre ein Erreichen der Playoffs ein Erfolg und der „durchwachsene“ Saisonstart nur eine Anekdote einer dann grandiosen Premiere.

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