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Fußball: Landesliga

Gebrauchter Tag für Westfalia gegen Ahaus

Münster

Der Herbstmeister heißt Westfalia Kinderhaus. Das war dann aber auch schon die einzige gute Nachricht für die Münsteraner. Beim 1:1 gegen Eintracht Ahaus gab der Spitzenreiter nämlich Punkte ab und beklagte zugleich einige verletzte Spieler.

Verena Hagedorn

Westfalias Dzan-Laurin Alic (l.) im Zweikampf mit seinem Ahauser Gegenspieler Lennart Varwick Foto: fotoideen.com

Es hätte alles so schön werden können. Nachdem Westfalia Kinderhaus vergangene Woche beim bisherigen Tabellenführer Werner SC mit 3:1 gewonnen und die Top-Position in der Landesliga erobert hatte, galt es nun, diese gegen Eintracht Ahaus zu verteidigen. Das gelang mit dem 1:1 (1:0) zwar, doch zufrieden war niemand mit dem Remis.

Im letzten Spiel der Hinrunde wollten die Münsteraner gerne die Herbstmeisterschaft klarmachen. Gegen den Tabellenzehnten eine machbare Aufgabe. Die Münsteraner starteten solide, ließen den Gast kommen. Nach einer Viertelstunde wurde es Zeit, die erste Duftmarke zu setzen. Die gewohnt starken Ecken von Corvin Behrens bergen immer Gefahr in sich, die Verlängerung von Jonas Kreutzer konnte Keeper Christian Teriet gerade noch von der Linie kratzen. Nur vier Minuten später hatte Ahaus die bislang größte Chance, als Lennart Varwick seinen Kollegen Bryan Reinfeld bediente, dieser aber knapp verzog.

Im Gegenzug die gleiche Situation: ein Behrens-Schuss ging nur Millimeter am Tor vorbei. Als Tobias Hemling in der 28. Minute Dzan-Laurin Alic von den Beinen holte, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der sonst so sichere Elfmeterschütze Behrens vergab aber die Elfmeter-Chance auf die Führung. Er machte seinen Fehler dann wieder gut und traf nur 180 Sekunden später zum 1:0.

Als Kreutzer kurz vor der Pause nach einem Foul verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, nahm das Unheil seinen Lauf. In der zweiten Hälfte agierten die Ahauser zunehmend härter. Sowohl für Alic (Nasenbeinbruch) als auch für Joschka Brüggemann (Muskelfaserriss) endete die Begegnung vorzeitig. Kinderhaus geriet aus dem Takt, Eintracht nutzte die Unordnung durch das Tor von Reinfeld aus (71.). Erst in der Schlussphase fand der Gastgeber wieder ins Spiel, Zählbares erbeutete er jedoch nicht mehr. Trainer Marcel Pielage sah „die beste erste Halbzeit in dieser Saison. Die schweren Verletzungen und die Nichtahndung durch die Schiedsrichter sind inakzeptabel. Die zweite Hälfte war deshalb ausgeglichen.“

Westfalia:Siegemeyer – Niehues, Hollenhorst, Brüggemann (62. Lütke Lengerich) – Winter, Rensing, Behrens, Schöneberg (82. Liszka), Alic (59. Liebert) – Bohnen, Kreutzer (42. Schlatt)

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