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Reiten: WM

„Hoffnung war groß“: Nieberg spricht über das bittere WM-Aus

Münster

In Aachen triumphierte Gerrit Nieberg vom RV St. Hubertus Wolbeck, für die Reit-WM in Dänemark wurde er aber nicht berücksichtigt. Im Kurz-Interview spricht Nieberg über seine Enttäuschung.

Von Henner Henning

Gerrit Nieberg siegte beim CHIO in Aachen, ein Ticket für die WM im dänischen Herning aber bekam er nicht. Foto: Imago/Sven Simon

Mit dem Sieg im Großen Preis von Aachen beim CHIO gehörte Gerrit Nieberg mit Ben zu einem heißen Kandidaten für die deutsche WM-Equipe. Dann aber kam die Absage von Bundestrainer Otto Becker – bitter für den Springreiter des RV St. Hubertus Wolbeck.

Wie groß war die Enttäuschung, dass Sie nicht in Herning dabei sein dürfen?
Nieberg: Sie war schon ziemlich groß. Wir hatten vor Beginn des Jahres die WM als unser Ziel ausgegeben, haben alles mitgemacht und uns gezeigt. Die Tendenz war steigend, schon bei den Nationenpreisen in St. Gallen und Rotterdam war es gut. Und nach dem Sieg in Aachen war die Hoffnung danngroß, dass es reicht. Hat es aber nicht. Der große Traum, einmal in Aachen zu gewinnen, hat sich erfüllt. Der von einem Start für Deutschland bei einem Championat noch nicht.

Wie haben Sie denn erfahren, dass Sie nicht zur deutschen Mannschaft gehören?
Nieberg: Der Bundestrainer hat mich angerufen und mir erklärt, dass es eine schwierige Entscheidung war. Wir nehmen sie so hin und bleiben weiter dran.

Wenn es ab Mittwoch in Dänemark um die WM-Medaillen geht, sind Sie außen vor. Werden Sie die Prüfungen dennoch live verfolgen?
Nieberg: Ich werde auf jeden Fall versuchen, mir die Springen anzuschauen und drücke den Kollegen die Daumen, dass sie eine Medaille gewinnen. Das wäre gut für das deutsche Springreiten. hen

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