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Boxen: Studenten-WM

Ginkel steht ein heißer Herbst bevor – Auftakt im türkischen Samsun

Münster

Oliver Ginkel vom Boxzentrum Münster hat kurzfristig eine Medaille und langfristig Olympia 2024 im Visier. Der Psychologie-Student reist nun in die Türkei, hat aber noch weitere herausfordernde Zwischenstopps für dieses Jahr auf der Liste.

Von Alexander Heflik

Oliver Ginkel und Farid Vatanparast Foto: André Fischer

Das dürfte ein heißer Herbst für Oliver Ginkel werden. Der deutsche Vizemeister in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm hat noch einiges vor, im Idealfall bringt er sich in Position für die Qualifikation für Olympia 2024 in Paris. „Seine Klasse ist allerdings mit vier Athleten bereits exzellent besetzt“, sagt Heimtrainer Farid Vatanparast vom Boxzentrum Münster. Das große Ziel für 2022 kann nur lauten, den Sprung in den nationalen Qualireigen zu schaffen, ehe die internationale Feuertaufe ansteht.

Cologne-Cup als Ziel

Doch Ginkel, einst mehrfacher deutscher Jugendmeister, der dann eine zeitlang nicht mehr boxte, muss dafür siegen. Möglicherweise drei große Chancen tun sich auf. Zunächst muss der WWU-Student (Psychologie) bei den Studenten-Weltmeisterschaften überzeugen. Am Freitag beginnt die Reise ins türkische Samsun, von Sonntag bis zum 30. September dauern die Wettkämpfe an. „Gewinnt Oliver dort eine Medaille, öffnet sich die Tür zum Cologne-Cup“, so Vatanparast. Allerdings ist die Besetzung der Studierenden-WM auch immer eine Wundertüte. Verbände erklären gerne Faustkämpfer zu Studenten, damit bei vergleichbaren Veranstaltungen Wettkampfpraxis gesammelt werden kann.

Studenten-WM, dann der Cologne-Cup Anfang November, ehe die zweite Deutsche Meisterschaft des Jahres in Straubing im Dezember folgt. Boxt Ginkel überall erfolgreich, könnte das ihn in die Olympia-Qualifikation bugsieren.

Kappenstein betreut deutsche Delegation

Mathilde Kappenstein, früher unter dem Namen Quambusch selbst Aktive am Boxzentrum, reist als Betreuerin der deutschen Delegation nach Samsun.

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