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Fußball: Landesliga Frauen

GW Amelsbüren erfüllt Pflicht – BW Aasee mit der Kür

Münster

GW Amelsbüren erfüllt die Pflicht, BW Aasee überrascht erneut mit einem knappen Sieg, Wacker Mecklenbeck II rutscht ab – und Borussia Münster hat frei: Das Fußball-Wochenende der Frauen-Landesliga.

Von Ansgar Griebel

Frank Schlichter löste mit GW Amelsbüren die Pflichtaufgabe gegen die SG Telgte – und kletterte mit seinem Team Foto: Iris Bergmann

Okay, das soll nicht in Frage gestellt werden, steht so im Regelbuch und – noch wichtiger – Sepp Herberger hat´s gesagt: „Das Spiel dauert 90 Minuten.“ Stimmt auch, aber manchmal reichen schon fünf Zeigerumdrehungen, um so einen Andert­halbstünder in Form zu bringen. Die Landesliga-Fußballerinnen von GW Amelsbüren hatten am Sonntag Schlusslicht SG Telgte zu Gast und dokumentierten den Tabellenstand in exakt fünf Spielminuten. Nachdem Luisa Wünnemann zur 1:0-Führung getroffen hatte (3.), nahmen Katharina Rozmiarek (22.), Lea Kohlmann (24.) und Sophie Stumph (26.) binnen kürzester Zeit jegliche Spannung aus der Partie, in der dann auch die Gästespielerinnen zweimal jubeln durften, ehe Anna-Helena Walge den 5:2-Schlusspunkt für den neuen Tabellendritten setzte (74.).

Häder macht das Tor des Tages

Aufsteiger BW Aasee blieb sich am Wochenende treu und siegte mit dem knappsten aller Ergebnisse: 1:0 hieß es beim favorisierten Union Wessum, weil bereits nach acht Minuten Samira Mittring gewohnt leichtfüßig vorbereitete und Mayra Häder nicht minder sehenswert zum Tor des Tages vollstreckte. Es war erst der elfte Saisontreffer der Blau-Weißen, der allerdings für die Punkte 15 bis 17 verantwortlich war. Das ist Effizienz von einer Truppe, die wöchentlich ihr Gesicht verändert – und wohl weiterhin verändern wird: So musste Torschützin Häder, die aus der Zweitvertretung zur Hilfe geeilt war, noch vor dem Wechsel nach einem schmerzhaften Zusammenprall ausgewechselt werden. Zudem warf Trainer Kolja Steinrötter mit Edda Höffken und Julia Sprenger gleich zwei Akteurinnen ins kalte Wasser, die gerade mal zwei Wochen mittrainieren. „Aber dafür läuft es bei uns ganz gut, auch wenn spielerisch da noch ziemlich viel Luft nach oben ist.“

Ehrentreffer durch Seppelt

Luft nach oben – und zwar viel mehr, als gewünscht – hat tabellarisch die Zweitvertretung von Wacker Mecklenbeck, die nach dem 1:6 gegen den Tabellenzweiten Arminia Ibbenbüren II auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht ist. Den Ehrentreffer für den Vorletzten erzielte Marie Seppelt kurz vor der Pause. Der Gegner hatte zu dem Zeitpunkt allerdings bereits viermal zugeschlagen – und da war erst die Hälfte rum, weil Spiele ja bekanntlich 90 Minuten dauern ...

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