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Rudern: Finals in Berlin

Halbe Bootslänge fehlt Manuela Diening zum Titel

Münster

Berlin war eine Reise wert für Ruderin Manuela Diening: Auch, wenn ihr Einsatz nach nur 350 Metern ungewöhnlich schnell beendet war. Eine Fahrt nach Berlin lohnt sich immer – und die Nationalmannschaftsruderin plant schon den nächsten Besuch.

-ag-

Manuela Diening hat die „Finals“ als Zwischenstation auf dem Weg zu EM und WM genutzt. Foto: Imago/Laci Perenyi

Montagmorgen auf dem Dortmund-Ems-Kanal: Ein einsames Ruderboot nimmt Fahrt auf. Drin sitzt Manuela Diening, Trainer Sebastian Fuchs gibt von außen die Kommandos – das Duo hat es eilig, wenige Stunden später ist Dienstantritt für die Deutsche Vizemeisterin im Para-Rudern als IT-Spezialistin bei der Stadt Rheine. In wenigen Wochen geht es dann schon weiter nach München zu den Europameisterschaften, dann sechs Wochen ins Trainingslager erneut nach Berlin, ehe im August zum krönenden Saisonabschluss noch die Para-Weltmeisterschaften im tschechischen Racice anstehen. Für Müßiggang bleibt der 30-Jährigen vom RV Münster schlichtweg keine Zeit. „Naja, doch ein bisschen“, sagt sie am Tag nach ihrem Auftritt bei den „Finals“ in Berlin. „Am Sonntag habe ich mir noch die anderen Sprint-Entscheidungen angeschaut.“

Am Samstag hatte sich die deutsche Nummer eins über die olympische 2000-Meter-Distanz über die ungewohnte 350-Meter-Strecke ihrer Dauerrivalin Sylvia Pille-Steppat noch um eine halbe Bootslänge geschlagen geben müssen, war aber dennoch mit ihrem DM-Debüt zufrieden. „Ich komme grundsätzlich erst spät in Fahrt.“ Die Konkurrentin aus Hamburg ist dagegen bekennende Schnellstarterin. Dass es am Ende nach nur 350 Metern doch so knapp wurde, verbucht die Münsteranerin als Erfolg. „Und wenn ich drei Schläge früher angezogen hätte, hätte ich sie noch gepackt.“ Daran wurde in der frühen Morgenstunden schon gearbeitet...

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