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Handball: Stadtmeisterschaft

Kinderhaus-Coach Graefer verrät: „Gegen dieses Finale hätte ich nichts“

Münster

Für Eintracht Hiltrup und den SC Münster 08 coachte Marcel Graefer bereits bei der Stadtmeisterschaft. Nun ist er für Westfalia Kinderhaus zuständig, freut sich aufs Turnier, hat aber auch den Abstiegskampf in der Landesliga im Auge.

Marcel Graefer ist seit diesem Sommer Trainer der Herren von Westfalia Kinderhaus. Foto: Jörg Riemenschneider

Als Ex-Coach von Eintracht Hiltrup und SC Münster 08 trifft Marcel Graefer bei der Stadtmeisterschaft viele Freunde wieder. Mit dem Kanalclub gewann er das Turnier einst als Spielertrainer. Nun geht er als Coach von Ausrichter Westfalia Kinderhaus an den Start und spricht im Interview über die Bedeutung, den Reiz, aber auch die Liga.

Wie groß ist die Vorfreude?

Graefer: Es macht immer Spaß, die ganze Handball-Familie zu treffen. Da ich die ganze Vorbereitung im Verein mitbekomme, will ich natürlich auch nicht schlecht abschneiden.

Was macht die Stadtmeisterschaft aus?

Graefer: Ich habe einfach Bock, den ganzen Tag mit coolen Leuten in der Halle zu sein. Das ist ein bisschen der Spirit des Turniers. Irgendwie ist Münster ja ein Dorf, viele Handballer treffen sich beim Ausgehen. Und auch am Samstag wird in der „Hütte“ garantiert gefeiert.

Sind Nullacht und Westfalia automatisch Favoriten?

Graefer: Wahrscheinlich ja – als Landesligisten. Aber wir treffen in der Gruppe ja schon aufeinander, Hiltrup und Sparta kommen dazu. Schwerer geht’s kaum. Das wird kein Selbstläufer. In der kurzen Spielzeit kann alles passieren. Aber klar, gegen ein Finale gegen Münster 08 hätte ich nichts.

Sind die Spiele zugleich die Chance, so langsam wieder in den Rhythmus zu kommen nach der Pause?

Graefer: Der Fokus liegt natürlich auf der Liga. Insofern werden es hilfreiche Tests unter Wettkampfbedingungen. Allerdings setzen wir keine Angeschlagenen ein, einige Jungs sind auch noch im Skiurlaub.

So läuft die
Stadtmeisterschaft

Von zehn Teams steigen vier sicher ab, Sie stehen als Sechster auf dem vermutlichen Relegationsrang. Ist das nach dem Abstieg für Sie überraschend?

Graefer: Ein Stück weit mussten wir damit rechnen, weil wir eine hohe Fluktuation bei den Leistungsträgern hatten und es Zeit brauchte, bis wir uns mit mir als neuem Trainer finden.

Wie groß ist die Gefahr?

Graefer: In der kleinen Liga ist man schnell unten drin. Wir haben uns etwas nach oben gearbeitet und hoffen, dass wir das im neuen Jahr fortsetzen.

Den Turnierplan und die Live-Ergebnisse finden Sie hier.

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