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Reiten: DM in Balve

Helen Langehanenberg wie im Grand Prix auch im Special auf Platz fünf

Münster

Mit einem zufriedenen Lächeln verließ Helen Langehanenberg das Viereck von Balve – und das mit Recht. Im Sattel von Annabelle hatte die Dressurreiterin wie schon am Donnerstag im Grand Prix auch 24 Stunden später im Special eine starke Leistung gezeigt und damit weiter eine kleine Chance, in Tokio dabei sein zu können.

Helen Langehanenberg mit Annabelle Foto: Imago/Stefan Lafrentz

Für Helen Langehanenberg könnte sich ein kleines Türchen in Richtung Tokio geöffnet haben. Bei den Deutschen Meisterschaften in Balve bot sich die Dressurreiterin des RV St. Georg Münster mit zwei starken Auftritten als Reservistin für die Olympischen Spiele an, bei denen Jessica von Berdow-Werndl, Isabell Werth und Dorothee Schneider wohl die deutsche Equipe bilden werden.

Für Langehanenberg lief es in Balve prächtig. Schon am Donnerstag war die Münsteranerin „total happy“ mit dem Grand Prix, den „Mausi auf das Parkett gezaubert“ hatte. „Mausi“, das ist ihre 13-jährige Annabelle, die von den Richtern 75,940 Prozent erhielt – Platz fünf, wie der punktgleiche Tokio-Mitbewerber Benjamin Werndl mit Daily mirror.

Am Freitag im Special ging es zwischen Langehanenberg und Werndl wieder eng zu, hinter dem Top-Quartett – von-Bredow-Werndl siegte mit Dalera vor Werth mit Bella Rose und Quantaz sowie vor der viertplatzierten Schneider mit Showtime – lieferten sie sich einen Zweikampf. Werndl hatte 77,569 Prozent vorgelegt, Langehanenberg toppte diese zur Hintergrundmusik von Queen direkt im Anschluss um 0,235 Prozent. Eine Winzigkeit und ein minimaler Vorsprung mit Blick auf die Olympischen Spiele, für die die DM eine Sichtung sind. Langehanenberg hat sich in Stellung gebracht und will diese in der Kür am Sonntag verteidigen.

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