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Reiten: Vielseitigkeit in Marbach

Ingrid Klimke dank Aufholjagd mit Hale Bob Achte

Münster

Dressur, Springen und ein Geländeritt – die Vielseitigkeit deckt nahezu die komplette Palette des Reitsports ab. Da wollte bei der internationalen Veranstaltung in Marbach auch das Wetter in nichts nachstehen und präsentierte sich mit all seiner Vielfalt. Die Folge war die Turnierverlängerung bis Sonntag, den die Münsteranerin Ingrid Klimke nutzte, um einen guten Abschluss im Gelände zu zeigen.

Henner Henning

Ingrid Klimke im Sattel von Hale Bob Foto: Imago/Jacques Toffi

Regen, Schneeschauer und am Ende strahlender Sonnenschein. Die Vielseitigkeit in Marbach hielt nicht nur sportlich eine Menge für die Reiterpaare parat, sondern sorgte mit seinen Kapriolen für die Verlängerung des Vier-Sterne-Wettbewerbs bis Sonntag. „Das war die absolut richtige Entscheidung, das war total gut“, sagte Ingrid Klimke, die so mit Hale Bob auf der abgetrockneten Geländestrecke eine Aufholjagd starten und sich mit Siena just do it unter den Top Ten behaupten konnte.

Gerade die starke Leistung ihres Olympia-Pferdes Hale Bob freute die Reitmeisterin, die am Freitag im Parcours mit dem 17-jährigen Wallach nach zwei Abwürfen auf den 24. Rang gerutscht war. „Das Springen habe ich verbockt. Bobby war sehr frisch, war richtig an, da habe ich nicht gut reagiert und hätte ihn mehr im Rhythmus halten müssen“, erklärte Klimke. In dem hügeligen Gelände von Marbach aber folgte die Wiedergutmachung, konditionell in „super Verfassung galoppierte er bergauf und lief wie am Schnürchen“. Das Ergebnis waren lediglich 2,4 Strafpunkte für die Zeitüberschreitung und unter dem Strich mit 35 Zählern der achte Rang.

Siena just do it direkt hinter Hale Bob

Direkt dahinter reihte sich die Münsteranerin mit Siena just do it mit einem Zehntel mehr ein – und gab ihrer Stute ein gutes Zeugnis. „Siena war im Parcours griffig und ist überragend gesprungen. Und im Gelände war sie total souverän, hat mit einer Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit die Aufgaben erledigt. Das war ein tolles Gefühl.“ So überlegt Klimke auch, in drei Wochen in Barborowko (Polen) Siena just do it für die lange Vier-Sterne-Prüfung zu melden.

Cascamara auf Rang sieben

Dort sollen dann die siebenjährigen Cascamara und Van Hera ihre Drei-Sterne-Premiere geben. Dass sie dafür gerüstet sind, zeigten sie im Zwei-Sterne-Wettbewerb. Cascamara, die am Freitag bei dicken Schneeflocken die Dressur absolvieren musste, kam fehlerlos durch den Parours und bekam nur zwei Strafpunkte im Gelände – Rang sieben. Auf Platz 14 endete die Vielseitigkeit für Van Hera. „Ich bin mit allen Vieren zufrieden, sie sind so fit und frisch“, zog Klimke ein zufriedenes Fazit.

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