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Fußball: Westfalenliga

Kinderhaus atmet nach Sieg in Tengern ganz tief durch

Münster

Na bitte, geht doch: Nach vielen vergeblichen Anläufen hat Westfalia Kinderhaus das Feld endlich wieder einmal als Sieger verlassen. Beim Schlusslicht Tengern gewannen die Gäste 1:0, ein Ex-Profi sorgte für das Tor des Abends.

Von Wilfried Sprenger

Einziger Torschütze in Tengern: Massih Wassey

Kollektives Aufatmen bei Westfalia Kinderhaus. Nach vielen vergeblichen Anläufen kam der Westfalenligist am Donnerstagabend endlich zum ersten Sieg in diesem Jahr. Beim Schlusslicht TuS Tengern behaupteten sich die Gäste mit 1:0. Massih Wassey erzielte nach 74 Minuten mit einem strammen 20-Meter-Schuss das Tor des Abends. „Das war wirklich höchste Zeit. Die Mannschaft brauchte diesen Dreier unbedingt, um den Glauben zurückzubekommen, auch Spiele gewinnen zu können“, sagte Trainer Holger Möllers erleichtert.

Nur drei Punkte in der Rückrunde – Kinderhaus war in den vergangenen Wochen in der Tabelle Platz um Platz abgerutscht und in Abstiegsgefahr geraten. Tengern soll ein Wendepunkt gewesen sein. „Der Erfolg ist verdient, aber die Mannschaft hat auch eine Menge dafür investiert“, meinte Möllers.

Vor allem vor dem Seitenwechsel gaben die Münsteraner richtig Gas. Möllers „fühlte 90 Prozent Ballbesitz“ und sah ein Spiel auf ein Tor. Dummerweise wollte der Ball nicht durch die Stangen. Dreimal in Halbzeit eins traf Kinderhaus das Aluminium, einmal die Latte und zweimal den Pfosten. Frust. In der Pause forderte der Trainer sein Team auf, weiterzumachen. Kinderhaus blieb engagiert und wurde schließlich belohnt. Wassey beendete mit seinem feinen Volltreffer eine sehr lange Durststrecke der Westfalia.

Kinderhaus: Siegemeyer - Wietzorek, Niehues, Lambert, Graberg - Ritter (61. Lautenbach), Rensing - J. Witt (68. Touray), Wassey, Alic (46. Kehl) - F. Witt (79. Schöneberg)

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