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Westfalenliga: Westfalia verliert 2:3 in Sinsen

Kinderhauser Reaktion folgt in Sinsen der finale Tiefschlag

Münster

Erst unnötig hinten gelegen, dann stark zurückgekommen, am Ende doch noch den entscheidenden Wirkungstreffer kassiert – Westfalia Kinderhaus erlebte beim TuS Sinsen einen ereignisreichen Nachmittag. Beim 2:3 hatte aber der heimstarke Gastgeber das bessere Ende für sich.

Von Thomas Rellmann

Felix Ritter gelang ein Doppelpack in Sinsen. Foto: Thomas Rellmann

Eine unnötige Niederlage musste Westfalia Kinderhaus beim heimstarken TuS Sinsen einstecken. Beim 2:3 (0:2) gerieten die Münsteraner unverdient in Rückstand, kämpften sich wieder rein ins Geschehen und hatten am Ende Pech.

„Wir haben gerade die erste Hälfte kontrolliert, hätten führen können und waren nur zwei Minuten lang nicht aufmerksam“, sagte Trainer Holger Möllers. Sein Keeper Tim Siegemeyer entschärfte die erste Chance der Hausherren gegen Marius Speker (14.), doch danach hatte der Gast die deutlich besseren Szenen. Die Zwillingsdoppelspitze besaß die besten Möglichkeiten, doch erst Fabian (25.) und dann Jendrik Witt (33.) verpassten einen Treffer. Stattdessen ließen sich die Kinderhauser an der Außenlinie abkochen und kassierten den Rückstand durch Leon Stöhr (43.), kurz darauf war das Abwehrzentrum bei einem Pass durch die Mitte nicht wach und ermöglichte Gerard Lubkoll das 2:0 (44.). Ein Doppelschlag zur Unzeit.

Doch Westfalia ließ sich nicht entmutigen. Vor allem Felix Ritter nicht. Erst landete ein Pressschlag von seinem Bein im Kasten (59.), dann erkämpfte er sich im Sechzehner den Ball und glich aus (70.). „Eine gute Reaktion“, fand Möllers. Doch ein Sonntagsschuss von Stöhr zerstörte die Kinderhauser Hoffnungen auf Zählbares spät (83.).

Westfalia: Siegemeyer – Pietsch (46. Bohnen), Rensing, Niehues (88. Kniesel), Graberg, Schürmann (77. Lambert) – Ritter, Schöneberg – Wassey – F. Witt (88. Hake), J. Witt

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