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Reiten: Westfälische Meisterschaften

Klimke und Franziskus holen Dressur-Titel in Steinhagen

Münster

Ingrid Klimke und Franziskus sind Westfälische Meister in der Dressur. In Steinhagen war die Reitmeisterin der Konkurrenz klar überlegen. Sie war aber nicht die einzige Münsteranerin, die an diesem Wochenende mit einem Titel zurückkehrte.

Henner Henning

Nicht zu schlagen: Ingrid Klimke und Franziskus sind Westfälische Meister in der Dressur. Foto: Rene Penno

Ingrid Klimke hat ihre ohne ihn schon äußerst ansehnliche Erfolgsliste am Sonntag verlängert. Bei den Westfälischen Meisterschaften in Steinhagen gewann sie mit Franziskus die beiden Wertungsprüfungen der Dressur und lag damit in der Gesamtabrechnung logischerweise auch ganz vorne. Zwei Mal erhielt die Reitmeisterin des RV St. Georg Münster über 71 Prozent und distanzierte damit Marcus Hermes (ZRFV Appelhülsen) mit Cabanas sowie ihren Bruder Michael, der sich im Sattel von Royal Dancer Platz drei sicherte. Das gute Familienergebnis hübschte zudem ihre Tochter Greta Busacker (RV Roxel) auf, die in der Junioren-Dressur mit der erst sechsjährigen Soma Bay direkt vor Luisa Köllner (RV Handorf-Sudmühle) mit Rossinol Dritte wurde und das Mutterherz höher schlagen ließ. „Das Wochenende war rundum gelungen. Franziskus war im Grand Prix und im Special sehr aufmerksam und hat als erst Neunjähriger den höheren Schwierigkeitsgrad gut gemeistert“, sagte Ingrid Klimke.

Es waren nicht die einzigen Top-Resultate des langen Wochenendes in Ostwestfalen, auch wenn Klimkes Titel der einzige blieb. Auf Erfolgskurs lag lange Toni Haßmann, der vor der dritten und letzten Prüfung das Ranking anführte. Doch ein Abwurf mit Bien-Aimee de la Lione kostete ihn letztlich den Sieg, mit 6,29 Punkten hatte der in Münster beheimatete Springreiter nur minimalen Rückstand auf Martin Fink (RFV Milte-Sassenberg) und Corona (5,76 Zähler), die dank einer Nullrunde noch vorbeizogen.

Ebenfalls Zweite wurde Zoe Osterhoff vom RV Albachten bei den Junioren-Springreitern. Drei fehlerfreie Runden legte sie mit Cassandra in den Parcours, die 0,86 Zähler für Platz zwei im Eröffnungsspringen blieben die einzigen. Besser war nur Markus Terhechte (ZRFV Gescher), der sich im Sattel von Quintus lediglich einen Viertelpunkt für Zeitüberschreitung im zweiten Abschnitt leistete.

Gut unterwegs war im Wettbewerb der Jungen Reiter auch Philipp Schulze Topphoff. Er landete mit Cooper hinter Lars Volmer (ZRFV Legden) mit Luis und Lara Weber (RV Fritz Sümmermann Fröndenberg) mit Christdorn auf dem dritten Rang. Zwei Plätze dahinter folgte dann Andrea Hoppe vom RV St. Georg Münster mit Slanelough Ultimatum.

In Schlagdistanz zu Platz drei lagen zudem bei den Pony-Dressurreitern Köllner mit Don Henley als Fünfte und Anna Kappelhoff (RV St. Georg Münster) im Sattel von Top Niklas als Sechste.

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