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Reiten: Dressur-Weltcup in Neumünster

Langehanenberg rückt an Werndl heran

Münster

Neumünster zählt zu den Lieblingsturnieren von Helen Langehanenberg. Und dass sich die Dressurreiterin des RV St. Georg Münster in den Holstenhallen wohlfühlt, zeigte sie am Sonntag einmal mehr in der Weltcup-Kür, in der ihr Hengst Damsey alles andere als ein altes Eisen war.

Henner Henning

Helen Langehanenberg wurde mit Damsey in den Holstenhalle Dritte und rückt damit in der Gesamtwertung des Dressur-Weltcups bis auf einen Punkt an Benjamin Werndl heran. Foto: imago-images

Helen Lange­hanenberg (RV St. Georg Münster) hat im Rennen um eines der beiden deutschen Tickets für das Weltcup-Finale in Las Vegas Boden gut gemacht. Bei der neunten Etappe der Hallenserie in Neumünster wurde die Dressurreiterin im Sattel von Damsey mit 85, 220 Prozent Dritte und lag damit vor Benjamin Werndl mit Famoso (85,165 Prozent), der in der Weltcup-Gesamtwertung nun nur noch einen Zähler vor Langehanenberg liegt. Die führende Jessica von Bredow-Werndl siegte mit Dalera und 89,640 Prozent, Isabell Werth – sie ist als Weltcup-Vorjahressiegerin automatisch für Las Vegas qualifiziert – folgte mit Emilio und 88,450 Prozent.

Im Viereck zeigte sich der bereits 18 Jahre alte Damsey einmal frisch und hochkonzentriert. Im gewohnt sehr starken Schritt (zweimal 9,5) sowie bei den Galopp-Pirouetten gab es Topnoten von den Richtern – sehr zur Freude von Langehanenberg, die nun noch in Göteborg (19. bis 23. Februar) und ’s-Hertogenbosch (12. bis 15. März) ihr Punktekonto in der Gesamtwertung aufstocken kann. Dafür benötigt sie aber mindestens zweite Plätze, fließen doch nur die vier besten Ergebnisse ins Ranking ein.

Nur mäßig lief das Wochenende in Neumünster für Gerrit Nieberg. Der Springreiter des RV St. Hubertus Wolbeck kam im Großen Preis, der erstmals den Abschluss der Bemer-Riders-Tour bildete, mit Chilly nicht über Platz 23 hinaus. Wie im Championat am Samstag (Rang 24) standen für ihn und seinen elfjährigen Wallach vier Strafpunkte zu Buche.

Den Großen Preis gewann Mario Stevens mit Landano, drei Hundertstel langsamer war Marco Kutscher mit Charco. Die Riders-Tour entschied Nisse Lüneburg mit dem achten Rang für sich – und darf sich damit „Rider of the year“ nennen.

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