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Leichtathletik: Nachwuchs

Laufsportfreunde geben ihren Talenten eine zusätzliche Perspektive

Münster

Die Laufsportfreunde Münster haben einiges vor. Eine hoffnungsvolle Jugend-Gruppe soll die Basis für eine rosige Zukunft bilden. Aber auch bei den Übungsleitern hat der Verein von der Sentruper Höhe noch mal nachgelegt.

Von André Fischer

Freuen sich auf die Zukunft: LSF-Vorsitzender Stephan Kerkering (hinten links) und Andreas Schill („Münsterland-Milch“) sowie (vorne von links) Willem Dehler, Lea Bentin, Pauline Althoff und Nina Bergerfurth aus der ambitionierten Jugendgruppe. Foto: André Fischer

Johanna Rellensmann, Münsters Sportlerin des Jahres, ihr Partner David Schönherr, Miriam Zirk, Manuel Goerlich – alles ambitionierte Läuferinnen und Läufer mit einer Strahlkraft weit über die Stadt Münster und die Region hinaus. „Unsere Galionsfiguren“, sagt Stephan Kerkering, Vorsitzender der heimischen Laufsportfreunde.

In seinen Worten schwingt unweigerlich der Stolz mit. Und die Hoffnung, in naher Zukunft weitere Top-Athleten in die Welt da draußen zu entsenden. Dafür hat der Verein in den vergangenen Wochen intern umstrukturiert, verstärkt in den Jugendbereich investiert. Dem Nachwuchs eine Perspektive geben, das ist die Vision, die gelebt wird. Mit der Firma „Münsterland-Milch“ haben die Verantwortlichen einen finanzstarken Sponsor gefunden, der mitzieht. Eine gute Voraussetzung, um auf lange Sicht ein Gegengewicht zur LG Brillux zu bilden.

Talente kehrten LSF den Rücken

Es ist noch nicht lange her, da mussten sie an der Sentruper Höhe einen Aderlass hinnehmen, talentierte Kräfte wie Jari Bender kehrten dem Verein den Rücken und suchen ihr Glück inzwischen beim städtischen Konkurrenten. „Das wollen wir verhindern“, sagt Clubsprecher Markus van der Velde. Mit der Inthronisierung gleich mehrerer kompetenter Trainer rund um den Jugendwart Gerrit Lemkau und zweier gut aufgestellter Nachwuchsgruppen ist der Weg in die westfälische Spitze frei.

Schill verheißungsvoll

Aber auch die Elite kommt nicht zu kurz, spielt in den Zukunftsplanungen eine wesentliche Rolle. Mit Dustin Karsch wurde ein junger, hungriger Übungsleiter aus Osnabrück gewonnen. Marcel Reinhold hatte die Truppe bekanntlich gen Norwegen verlassen. Neu ist auch Alexander Schill, ein ehrgeiziger und zuletzt vereinsloser Steinfurter, der die zehn Kilometer in 31:55 Minuten läuft. Der 25-Jährige hat lange Fußball gespielt – und will sich in absehbarer Zeit auf den Marathon spezialisieren. Bei den rührigen Laufsportfreunden freuen sie sich auch über diesen Coup. Nach zwei Jahren Corona herrscht so etwas wie Aufbruchstimmung.

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