1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. Lichtblick in dunklen Tagen! Fast 1300 bei Tri-Finish-Event

  8. >

Leichtathletik: 31. Adventslauf

Lichtblick in dunklen Tagen! Fast 1300 bei Tri-Finish-Event

Münster

Rund 1300 Läuferinnen und Läufer, teils weihnachtlich verkleidet, sorgten am Sonntag für eine besondere Stimmung bei der 31. Auflage des Adventslaufs von Tri Finish Münster. Und das unter strengen Auflagen.

Von André Fischer

Weihnachtlich kostümiert gehen die Aktiven mitunter auf die Strecken. Der Spaß kommt nicht zu kurz beim traditionellen Adventslauf von Tri Finish. Foto: Peter Leßmann

Die Adventszeit hat mit dem Entzünden der ersten Kerze am Sonntag ihre Vorboten geschickt. Gute 1300 Läuferinnen und Läufer an der Zahl. Die 31. Auflage des Adventslaufs von Tri Finish Münster am Aasee war ein Lichtblick in dunklen Corona-Tagen.

„Ja, es hat Spaß gemacht. Das Feedback auch in den sozialen Netzwerken ist enorm“, sagt Rolf Sudmann aus dem Organisationsstab. Vornehmlich aus Nordrhein-Westfalen und dem angrenzenden Niedersachsen zog es die motivierten Aktiven in die Domstadt. Wohl wissend, dass in Anbetracht eines heiß diskutierten Lockdowns das Event in Münster über drei, fünf und zehn Kilometer möglicherweise eines der letzten in der nahen Umgebung für eine nicht absehbare Zeit sein könnte. „Irgendwie haben das alle spürbar genossen“, so Sudmann. Und Patrick Korfmacher, hauptverantwortlich für die Ausführung, schiebt hinterher: „Ja, es war bei allen Fragezeichen in den Wochen zuvor die richtige Entscheidung.“

"Wer weiß, wann es die nächste Gelegenheit gibt"

2G – das war das Motto. Es gab gewissenhafte Kontrollen, die Sportlerinnen und Sportler wurden nach Abholung ihrer Unterlagen mit einem Bändchen am Handgelenk ausgestattet – und unmittelbar vor dem Start abermals gecheckt. Auch die wenigen Zuschauerinnen und Zuschauer wurden sorgsam kontrolliert und kanalisiert in einen Bereich geleitet, wo sie das Rennen verfolgen konnten.

„Es war sehr stimmungsvoll, ich mag diesen Lauf.“ Auch Johanna Rellensmann nutzte die Gunst der Stunde, um das Jahr über die fünf Kilometer ausklingen zu lassen. „Wer weiß, wann es die nächste Gelegenheit dazu gibt.“ Die ambitionierte Ausdauerläuferin der Laufsportfreunde Münster siegte nach nur 17:16 Minuten eindrucksvoll vor Teamkollegin Raija Schmidt (19:26). Sie war auch deutlich schneller auf den Beinen als der erste Mann über diese Distanz.

Jens Brundieck (Running Crew Münster) benötigte 18:03 Minuten. „Ich bin schon mal unter 17 Minuten gelaufen, aber das war auf der Bahn. Ich bin sehr zufrieden“, so Rellensmann. Beim Volksbank-Münster-Marathon hatte sie im September ein Ausrufezeichen gesetzt, lief als beste Deutsche in 2:44,42 Stunden als Dritte aufs Podium. Und das bei ihrer Premiere über die 42,195 Kilometer.

Doppelsiege für Münster über drei Kilometer

Im Hauptlauf über die zehn Kilometer siegte bei den Frauen Verena Vogt (Vegane Zeiten) in 36:42 Minuten vor Katja Tegler (Running Crew Münster/37:41) und Jana Kappenberg (LSF Münster/37:56). Bei den Männern führte kein Weg an Daniel Roggenland von TriSpeed Marienfeld vorbei (35:16), es folgten Henrik Hooge (LSF Münster/36:10) und Armin Schmitz (Eulen & Lerchen Racing Team/36:20).

Münsterische Doppelsiege gab es auf den drei Kilometern bei den Frauen mit Nina Bergerfurth (LSF Münster/10:51) und Pauline Althoff (LSF Münster/12:59) sowie bei den Herren der Schöpfung mit Quentin Staudinger (W+F Münster/10:05 Minuten) und Michael Kasprik (LSF Münster/10:25).

Weitere Ergebnisse unter :

Startseite
ANZEIGE