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Fußball: Champions League

Münsteranerin Grohs spielt mit Bayern vor Rekordkulisse gegen Barcelona

Münster

Ein Highlight jägt das nächste für Mala Grohs: Die Münsteranerin hat sich einen Stammplatz beim FC Bayern München erkämpft und trifft am Mittwoch in der Champions League auf den FC Barcelona. Gespielt wird in der Allianz Arena – vor Rekordkulisse.

Die Münsteranerin Mala Grohs (l., hier neben Glodis Viggosdottir) trifft am Mittwochabend mit dem FC Bayern München auf den FC Barcelona – und das vor einer Rekordkulisse.  Foto: Imago/Sports Press Photo

Die Fußballerinnen des FC Bayern stehen vor einem historischen Ereignis – und die Münsteranerin Mala Grohs wird mittendrin sein. Am Mittwochabend (21 Uhr, hier im kostenlosen Livestream) treffen die Münchnerinnen in der Champions-League-Gruppenphase auf den FC Barcelona. Am Wochenende meldete der Club, dass 20.000 Tickets für die Partie in der Allianz Arena verkauft sind. Diese Zahl bedeutet: Rekordkulisse bei einem Heimspiel der Bayern-Frauen.

Erst im März hatten 13.000 Zuschauer das Champions-League-Viertelfinale gegen Paris Saint-Germain gesehen, jetzt wird der Bestwert erneut nach oben geschraubt. FCB-Präsident Herbert Hainer sagt: „Mit dieser Rekordkulisse schreiben unsere Fußballerinnen ein neues Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Wir freuen uns sehr über den enormen Zuschauerzuspruch, den sich unsere Spielerinnen mit ihren Leistungen absolut verdient haben.“

Am Mittwochabend kommt es in der Münchner Arena zum Kräftemessen mit einem echten Schwergewicht. Der FC Barcelona gewann 2021 die Königsklasse und scheiterte in diesem Sommer erst im Endspiel an Olympique Lyon. Das Hinspiel gegen Barça fand Ende November vor rund 47.000 Fans im Camp Nou statt, der FC Bayern verlor nach torloser erster Hälfte noch 0:3.

Bayern-Coach: „Sind sehr zufrieden mit Mala“

Für Mala Grohs, die früher beim 1. FC Gievenbeck spielte, geht mit der Rekordkulisse ein fulminantes Halbjahr weiter. Weil Stammkeeperin Laura Benkarth (30) sich schwer am Knie verletzt hatte und insgesamt zehn Monate ausfiel, war das Rennen um die Nummer eins im Münchner Kasten offen. Und Grohs punktete im Sommer beim neuen Bayern-Coach Alexander Straus, sicherte sich den Platz im Tor.

Inzwischen ist Benkarth zurück, im Tor steht aber weiterhin Grohs. Straus sagte dem Blog „Mia san Rot“: „Wir sind sehr zufrieden mit Mala, die das sehr gut gemacht hat.“ Der Münchner Trainer sagte aber auch: „Wir haben im Tor eine große Konkurrenz. Wir haben vier sehr, sehr gute Torhüterinnen.“

Das Vertrauen von Straus bestätigte Grohs unter anderem mit einem parierten Elfmeter beim Auswärtssieg gegen Benfica Lissabon. In der 89. Minute wehrte die Münsteranerin beim Stand von 2:2 den Versuch von Ana Vitoria ab, in der achten Minute der Nachspielzeit schoss der FCB den 3:2-Siegtreffer.

DFB-Einladung, aber noch kein Debüt

Ende September erhielt Grohs dann auch noch die Einladung zur deutschen Nationalmannschaft, kam im Länderspiel gegen Frankreich aber nicht zum Einsatz. Die USA-Tour des DFB-Teams (7. bis 14. November) machte die 21-Jährige zwar nicht mit, war aber eine von vier Akteurinnen, die auf Abruf bereit standen, wenn Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sie angefordert hätte.

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