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Handball: Verbandsliga

Mammutprogramm mit Schlüsselspielen beginnt für Kinderhaus jetzt

Münster

Jetzt kommen happige Wochen auf die Handballer von Westfalia Kinderhaus zu. Elf Spiele sind bis Ende Mai zu absolvieren. Dabei haben mehrere Spieler gerade erst Corona überstanden. Doch natürlich möchte das Team wieder auf die Platte – und irgendwie noch den Klassenerhalt hinbiegen. Los geht es schon Donnerstag gegen den PSV Recklinghausen.

Von Thomas Rellmann

Marco van Heeck und die Kinderhauser stehen vor anstrengenden Wochen. Foto: Jörg Riemenschneider

Puh, das werden wuchtige zwei Monate für Münsters Nummer eins im Handball. Das Programm von Westfalia Kinderhaus ist mit elf Partien inklusive sechs Auftritten unter der Woche ohnehin knüppelhart. Außerdem kommt die Mannschaft gerade aus einer Corona-Zwangspause und hat seit Mitte Dezember sowieso erst drei Spiele bestritten.

Vor allem aber steckt sie tief im Abstiegskampf und kassierte sechs Niederlagen am Stück. Da mindestens Platz neun, vermutlich aber sogar Rang acht für den Klassenerhalt nötig ist, muss der Aufsteiger die SpVg Steinhagen, den PSV Recklinghausen, den SV Westerholt und den TV Emsdetten II sicher und wohl dazu einen weiteren Kontrahenten mit aktuell positivem Punktekonto hinter sich lassen. Westfalia selbst liegt bei 7:19 Zählern. „Alles andere als einfach“, sagt Trainer Michael Dreskornfeld.

Tabelle schiefer denn je

Derzeit sind die Kinderhauser Drittletzter, doch die Tabelle ist aufgrund der zahlreichen Ausfälle seit dem Herbst ohnehin schiefer denn je. So oder so ist die Begegnung gegen Recklinghausen an diesem Donnerstag (20 Uhr, Schulzentrum) bereits ein Schlüsselspiel. Von den sechs Covid-Betroffenen sind immerhin vier wieder einsatzfähig, ein weiterer ist noch fraglich. „Ich werde die Jungs aber dosiert einsetzen“, betont der Coach. Doch auch die anderen Akteure müssen natürlich mit ihren Kräften haushalten. „Den einen oder anderen Leistungsträger muss ich ab und an schonen“, so Dreskornfeld, der ja auch einige sehr erfahrene Spieler im Kader hat. Er selbst fand es als Aktiver – und das ist noch nicht so lange her – „total geil“, viele Partien hintereinander zu haben. „Aber in der Form, in der Dichte kennt das natürlich noch niemand.“ Zumindest gibt es auch die Hoffnung, dass die Kinderhauser in den englischen Wochen so viel Schwung aufnehmen, dass sie eine Serie starten können. „Die brauchen wir auch. Wir müssen uns strecken.“

Michael Dreskornfeld

Immerhin sechs der verbleibenden Partien finden in heimischer Halle statt. Einen gewissen Effekt erhofft sich Dreskornfeld schon durch das Publikum. Wobei die wichtigen Begegnungen gegen die direkte Konkurrenz in der Fremde stattfinden – bis auf Recklinghausen . „Ich bin mir sicher, dass das ein starker Gegner ist“, sagt Westfalias Coach und erinnert an den deutlichen Sieg in Steinhagen zuletzt. „Es wird richtungsweisend, aber das werden fast alle Spiele für uns, gerade gegen die anderen von unten.“ Max Proch fehlt am Donnerstag noch, Eike Siering und Michel Flockert wackeln.

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