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Leichtathletik: PSD-Bank-Indoor-Meeting

Markus Greufe mit gutem Test vor den Deutschen Meisterschaften

Münster

On your marks, get set, go; Und 6,76 Sekunden später war das PSD-Bank-Indoor-Meeting in Dortmund für Markus Greufe schon wieder Geschichte – ein kurzes Vergnügen und ein hochkarätiger Probelauf für die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften. „Ein guter Test“, sagt der Sprinter der LG Brillux Münster.

Von Ansgar Griebel

Markus Greufe wurde in Dortmund 12. - ein guter Probelauf für die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften. Foto: Birkenstock

Nicht immer beschreibt das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag den Erfolg einer Unternehmung. Wohl kaum hätte Markus Greufe seinen Ausflug nach Dortmund im Nachgang sonst als „coole Veranstaltung“ bezeichnen können, die „viel Spaß gemacht“ habe. Ganze 6,76 Sekunden dauerte letztlich der Auftritt des Sprinters der LG Brillux Münster beim renommierten PSD-Bank-Meeting, dann war der Arbeitstag für den schnellen Mann auch schon wieder beendet.

Eher Ansporn als Rückschlag

Gemessen allein an An- und Abfahrt eine kaum messbare Einheit. Und dennoch: „Das war richtig gut, sich auf diesem Niveau zeigen zu können“, so das Fazit von Greufe, der nach vergleichsweise problemlosen Siegen auf Bezirks- und Landesebene nun erstmals die Hacken der Konkurrenz sah und das Finale deutlich verpasste – am Ende stand Rang zwölf für den Münsteraner zu Buche. Insgesamt 24 60-Meter-Läufer aus dem Ausland und die schnellsten Männer Deutschlands hatten sich in der Helmut-Körnig-Halle versammelt – für die nationale Konkurrenz gleichzeitig der Probelauf für die Deutschen Hallenmeisterschaften in 14 Tagen in Leipzig. „Da war schon zu sehen, dass einige schneller sind als ich“, sagte Greufe, der das aber eher als Ansporn denn als Rückschlag wertet. „Ich hätte schon persönliche Bestzeit laufen müssen, um hier überhaupt ins Finale zu kommen.“

„Für eine Topzeit muss schon alles passen“

Am Ende machte Julian Wagner in schnellen 6,58 Sekunden das Rennen, der Thüringer dürfte damit auch die Favoritenlast für die DM geschultert haben. Und Greufe? „Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, meine persönliche Bestzeit noch zu knacken.“ Die hatte er bei den NRW-Meisterschaften auf 6,70 Sekunden gedrückt. In Dortmund hatte er bei einem perfekten Start schon beste Aussichten, wurde dann aber zurückbeordert, weil ein Konkurrent noch schneller aus den Startblöcken geschossen war und einen Fehlstart verursacht hatte. „Beim zweiten Versuch war ich dann zu spät dran, da sah ich die Läufer links und rechts von mir plötzlich vor mir.“

Zeit zum Aufholen bleibt über 60 Meter kaum. „Für eine Top-Zeit muss schon alles passen“, sagt Greufe, der jetzt noch 14 Tage mit Trainer Lars Goldbeck an der Feinjustierung arbeiten will. „Das Meeting war nur eine Art Zwischenlauf, wir wollten den mitnehmen, haben uns aber nicht speziell darauf vorbereitet.“ Im Gegensatz zur DM, der jetzt die volle Konzentration gilt.

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