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Tennis: Regionalliga

Matthias Wahl sorgt bei Hiltrups 2:7 gegen Ohligs für die Punkte

Münster

Mit einer nicht unerwarteten Niederlage ist der 1. TC Hiltrup in das Abenteuer Regionalliga gestartet. Der Aufsteiger unterlag am Sonntag dem TC Ohligs mit 2:7 (1:5), hatte dabei aber durchaus die Chance, das Ergebnis etwas knapper zu gestalten. Ein starkes Match lieferte dabei Carlos Sanchez Jover, der sich gegen die Nummer 152 der Welt mächtig wehrte.

Von Henner Henning

Punktete bei Hiltrups 2:7 gegen Ohligs doppelt: Matthias Wahl Foto: Wilfried Hiegemann

Dass in der Tennis-Regionalliga ein rauer Wind wehen würde, war dem 1. TC Hiltrup schon vor dem ersten Ballwechsel klar. Und die steife Brise bekam der Aufsteiger dann auch bei seinem Debüt in der Drittklassigkeit direkt einmal um die Nase geblasen, der TC Ohligs hatte beim 7:2 (5:1) kein Antrittsgeschenk für den TCH dabei. „Das war schon eine Nummer. Aber es war ein schöner Spieltag, der Spaß gemacht hat“, sagte Hiltrups Mannschaftsführer Carlo Bückmann.

Bereits am späten Freitagabend hatten sich die ohnehin nur geringen Erfolgsaussichten des TCH noch einmal verkleinert. Der Kanadier Filip Peliwo, der für die Top-Position vorgesehen war, sagte nach seinem Aus beim Hartplatz-Turnier in Nottingham wegen Pro­blemen am Handgelenk ab. „Ihn hätten wir schon gebraucht, um es einigermaßen eng zu gestalten“, sagte Hiltrups Vorsitzender Dirk Schulte, der nach der ersten Einzelrunde ein 1:2 seiner Mannschaft notierte. Der Brite Toby Martin war gegen den Italiener Mattia Belucci beim 3:6, 1:6 ebenso chancenlos wie der Münsteraner Florian Bruch an Position vier gegen den Österreicher Sandro Kopp (1:6, 1:6). So war es Matthias Wahl vorbehalten, für Hiltrups ersten Regionalliga-Punkt zu sorgen – dank ganz starker Nerven. Beim 6:1, 4:6, 11:9 gegen Till Wegner lag er im Match-Tiebreak bereits mit 4:9 zurück, gewann aber noch dank sieben Punkten in Serie. Wahnsinn!

Borza mit 4:1-Führung

Und mit ein bisschen mehr Spielglück hätte sich das Ergebnis für den Neuling nach der zweiten Runde noch ein wenig besser gestalten können. Zwar war Bückmann beim 0:6, 1:6 gegen Leopold Zima ohne Auftrag, Hiltrups Rumäne Bogdan Borza aber schnupperte gegen Solingens Niederländer Bart Stevens beim 3:6, 4:6 zumindest am Satzgewinn. Im zweiten Durchgang führte der Linkshänder mit 4:1, hatte bei Aufschlag Stevens 30:15 – und machte danach kein Spiel mehr. Einen Satz sicherte sich dagegen im Top-Einzel Carlos Sanchez Jover, der sich mit dem Argentinier Camilo Ugo Carabelli einen Schlagabtausch auf ganz hohem Niveau lieferte. „Das war wohl das beste Match, das je in Hiltrup gespielt wurde“, sagte Bückmann nach dem 6:4, 4:6, 6:10 von Sanchez Jover gegen die aktuelle 152 der Weltrangliste.

Bückmann/Wahl siegen im Doppel

So war die Entscheidung vor gut 150 Zuschauern am Steiner See bereits nach den Einzeln gefallen – und doch kämpfte Hiltrup unermüdlich weiter. So sammelten Bückmann/Wahl mit dem 6:4, 7:6 gegen Karlson Wegner/Stan Bormans den zweiten TCH-Zähler ein, einen dritten verpassten Sanchez Jover/Martin gegen Mick Veldheer/Stevens (6:4, 3:6, 1:10). Gut verkauft aber hatte sich Hiltrup auch ohne diesen dritten Punkt.

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