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Reiten: Global Dressage Festival

Michael Klimke zum neunten Mal Gast in Wellington

Münster

Angenehme Temperaturen statt schmuddeligen Winterwetters – diese Vorzüge genießt Michael Klimke zum neunten Mal in Wellington/Florida, wo er erneut bei Global Dressage Festival startet. Mit sechs Pferde machte sich sein Tross auf den Weg über den Atlantik. Doch nicht nur als Dressurreiter wird der Münsteraner im Sunshine State im Einsatz sein.

-hen-

Michael Klimke will wie 2021 unter den Palmen von Wellington erneut um Siegerschleifen mitreiten. Foto: privat

Direkt nach Weihnachten ging das Abenteuer Wellington für Michael Klimke und seine Crew los. Der Dressurreiter schloss selbst am LKW der Pferdespedition Johannsmann die letzte Klappe, dann begann die große Reise nach Florida. Dort, im Sunshine State der USA, wird er die kommenden Wochen verbringen und beim Global Dressage Festival seine Pferde satteln. Sechs an der Zahl hat er mit über den Atlantik genommen – es wartet reichlich Programm auf Klimke, der zudem noch als Trainer für einige Reiterinnen und Reiter fungiert.

Zum neunten Mal ist der Münsteraner bereits in Wellington dabei, er hat die beeindruckende Entwicklung dieser Turnierserie hautnah miterlebt. Als „Capitol Equestrian World“ bezeichnen die Amerikaner ganz bescheiden die riesige, schmucke Anlage in Florida, auf der neben hochrangigen Dressur- auch ebenso gute Springprüfungen anstehen. „Für mich ist es die ideale Verbindung, Sport und berufliche Tätigkeit zu verbinden“, sagt der Betreiber eines Turnierstalls und Vorsitzender des RV St. Georg.

„Hoffnungsvolle Pferde“ Sanrino und Domino

Im Viereck wird Klimke mit dem zwölfjährigen Wallach Harmony‘s Sanrino und der zehnjährigen Stute Domino „zwei hoffnungsvolle Grand-Prix-Pferde“ auf der Großen Tour vorstellen, auf der Mitte März als Höhepunkt der Nationenpreis – diesen gewann der 52-Jährige im Vorjahr mit Christoph Koschel und Frederic Wandres, die auch diesmal wieder dabei sind – wartet. Hoffnungsvoll geht Klimke zudem mit seinen vier Nachwuchspferden die Kleine Tour an, in der sie, so sagte er, „ausbildungsmäßig angekommen“ sind.

Bis Anfang April wird Klimke in Wellington weilen, acht Dressur-Teile sind vorgesehen – wenn die Pandemie den Veranstaltern und der Reiterschaft keinen Strich durch die Rechnung macht. Im Falle einer Infektion sind fünf Tage Quarantäne vorgesehen, die Wettbewerbe finden vor Zuschauern (2G-Regel) statt. Corona ist erneut ein Begleiter, wie schon im Vorjahr. Die Vorfreude bei Klimke und Co. ist dadurch aber im Sonnenstaat der USA nur bedingt getrübt.

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