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Rad: 15. Sparkassen-Münsterland-Giro

Mit der Zeit gehen, Alternativen suchen bei der Hatz durch die Region

Münster

Vorsichtig optimistisch blicken die Organisatoren des Sparkassen-Münsterland-Giros auf den 3. Oktober. Um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein, ziehen sie mit Blick auf die steigenden Coronazahlen diverse Möglichkeiten der Durchführung in Erwägung.

Von André Fischer

Mit Publikum? Die 15. Auflage des Münsterland-Giros steht und fällt auch mit den Zuschauern. Foto: Jürgen Peperhowe

Rainer Bergmann, Cheforganisator des Sparkassen-Münsterland-Giro, und seine fleißigen Helferinnen und Helfer haben ihre Hausaufgaben gemacht. Mit Blick auf die erneut steigenden Corona-Zahlen müssen die „Macher“ zwangsläufig mit der Zeit gehen und alle möglichen Szenarien bei der Planung des Mega-Events am Tag der Deutschen Einheit mit einkalkulieren. Denn: Aktuell weiß niemand, wohin die Inzidenzen im Herbst tendieren werden.

Also haben sie im Sportamt der Stadt und darüber hinaus die Köpfe zusammengesteckt. Herausgekommen ist ein sauber ausgearbeitetes Papier, das denkbare Alternativen aufzeigt, wie das traditionelle Rennen durch das Münsterland am 3. Oktober durchgezogen werden könnte. Wichtig: ­Alles steht und fällt mit der jeweiligen Schutzverordnung. Das Schriftstück liegt den Hauptsponsoren, Landkreisen und dem Oberbürgermeister bereits vor – ab sofort darf fleißig diskutiert werden.

Bis zu 25 000 Zuschauer

Mit oder ohne Publikum? Das ist eine der spannenden Fragen. Aktuell sind große Veranstaltungen mit bis zu 25 000 Zuschauern unter bestimmten Voraussetzungenmöglich. Die strikten Regeln – etwa in den Bereichen Schule, Kita, Kultur und eben Sport – wurden zuletzt dementsprechend angepasst. „Wir sind zuversichtlich, wissen aber auch, dass uns die Zahlen noch um die Ohren fliegen können“, sagt Bergmann vorsichtig optimistisch. Abwarten.

Der „Run“ auf die Startplätze bei den Jedermännern ist derweil enorm. Etwa 2700 Radsportbegeisterte haben bislang gemeldet. Tendenz steigend. „Die sind alle in den Startlöchern, wollen nach einem Jahr Pause endlich wieder in Münster dabei sein“, weiß Bergmann. Die Vorfreude bei Organisatoren und Aktiven ist groß.

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