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Badminton: Oberliga

SC Münster 08 sichert sich den Klassenerhalt

Münster

Sie haben es auf der Zielgeraden doch noch gewuppt: Der SC Münster 08 spielt ein weiteres Jahr in der Badminton-Oberliga. Am Sonntag im entscheidenden Spiel gegen den BC Phönix Hövelhof II sicherte sich Nullacht durch einen 6:2-Sieg den Klassenerhalt.

Von André Fischer

Geschafft: Foto: Anna Dudenhausen

Der SV Meppen füllte am Montag mit einer besonderen Geschichte nicht nur die Gazetten im Emsland. Beim torlosen Remis in Magdeburg kamen beim Fußball-Drittligisten am Samstag gleich drei Jungs aus der Bezirksliga zum Einsatz – den zehn Corona-Patienten und zwei gesperrten Flemmern sei Dank. Verrückte Zeiten.

Nicht minder originell traten die Badmintonspieler des SC Münster 08 am Sonntagmorgen zum Abstiegskrimi gegen den BC Phönix Hövelhof II aufs Parkett. Mit Franziska Paus (4. Mannschaft) und Mara Marinaccio (5.) feierten zwei sonst unterklassig beheimatete Frauen ihr Debüt in der Oberliga, weil die Stammkräfte Elisa Spreemann (schwanger) und Corinna Moser (verletzt) schon länger außen vor sind. Beide spielten aus strategischen Gründen im Damen-Doppel – und mussten beim 6:21 und 9:21 Lehrgeld zahlen. Eine Niederlage, mit der Kapitän Stefan Dudenhausen und Co. im Vorfeld kalkuliert hatten. Beide wurden für die erfahrene Laura Flümann „geopfert“, die im Einzel und im abschließenden Mixed zu wertvoll schien. Ein Schachzug, der aufging.

Helmchen sorgte für die Entscheidung

Nach Doppelerfolgen von Tim Porps und Jan Helmchen sowie Dudenhausen und Tim Schulte-Uebbing sowie Siegen in den Einzeln von Flümann und Gordon Bannwitz führte der Sport-Club mit 4:2. Als hiernach Helmchen den entscheidenden Punkt zum 5:2 vollendete, brachen alle Dämme – Spieler und Offizielle stürmten das Feld. Das Mixed war damit bedeutungslos, aber Flümann und Bannwitz ließen sich im letzten Duell des Tages nicht die Butter vom Brot nehmen. Nullacht hält die Klasse auf den letzten Drücker und rückte sogar auf Platz fünf vor. Schlusslicht Datteln fegte überraschend den 1. BV Mülheim III aus der Halle (6:2) – der Weg war frei. Und Hövelhof muss runter in die Verbandsliga. „Wir haben es dieses Mal unglaublich spannend gemacht, das brauche ich kein zweites Mal“, war Teamsprecherin Anna Dudenhausen nach dem aufreibenden Spiel völlig aufgewühlt.

Im kleinen Kreis und coronakonform wurde das „Fest“ mit Pizza und ein paar Kaltgetränken gefeiert. Das war knapp.

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