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Fußball: Kreispokal

Münster im Pokal weiter gut vertreten

Münster

Ja, ja der Pokal und seine eigenen Gesetze: Am Donnerstagabend waren in der dritten Runde des Kreispokals einige Gesetzwidrigkeiten zu erkennen, am Ende aber taumelten dann aber doch die Favoriten in die nächste Runde ...

-ag-

VfL-Defensivspieler Jim Waltermann (l.) behauptet den Ball gegen den Westbeverner Stürmer Marius Weimann.VfL-Defensivspieler Jim Waltermann (l.) behauptet den Ball gegen den Westbeverner Stürmer Marius Weimann. Foto: Ralf Aumüller

Das Feld lichtet sich: Am Donnerstagabend haben sich weitere sechs Clubs aus dem Fußball-Kreispokal verabschiedet. Für das Gros der münsterischen Teams allerdings sind aller guten Pokalrunden nicht drei, gleich vier Mannschaften sicherten sich einen Nachschlag in Runde vier.

Nach der Concordia aus Albachten, die bereits am Mittwoch mit einem 6:0 über die SG Sendenhorst die nächste Runde gebucht hatte, lösten am Donnerstag auch die Westfalenligisten TuS Hiltrup (6:1 bei der SG Telgte) und Westfalia Kinderhaus – allerdings erst nach einer mächtigen Zitterpartie nebst Elferglück beim 9:8 gegen Wacker Mecklenbeck – sowie die Bezirksligisten VfL Wolbeck (3:0 beim A-Ligisten Ems Westbevern) und Münster 08 (4:0 gegen BW Beelen) die Tickets für die nächste Runde.

Verabschieden mussten sich der SC Nienberge, der nach spektakulären 96 Minuten in eine 3:5 (1:1)-Niederlage beim SV Rinkerode einwilligen musste. Auch A-Ligakonkurrent Saxonia Münster wollte nicht kampflos aus dem Wettbewerb scheiden, lieferte dem Bezirksligisten TuS Freckenhorst einen beherzten Pokalfight und musste sich schließlich nach unentschiedenen 90 Minuten (1:1) erst beim Nachschlag vom Elfmeterpunkt mit 3:5 geschlagen geben.

Die Sensation des Tages und den pokalüblichen Favoritensturz hatten aber vor allem die wackeren Wackeraner auf dem Fuß, die 90 Minuten lang gegen Kinderhaus keinen Gegentreffer zuließen, allerdings in der regulären Spielzeit auch kein eigenes Tor erzielten. Stattdessen hatte Kinderhaus bei der Zugabe die besseren Nerven und am Ende neun der 17 Elfertreffer erzielt, einen mehr als Wacker.

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