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Volleyball: Bundesliga Frauen

Nele Barber – per „Missverständnis“ ins Glück

Münster

Volleyball? Nein, das stand bei Nele Barber zunächst gar nicht auf dem Zettel. Als kleines Mädchen hatte die Berlinerin andere Aktivitäten im Sinn, erst spät fand sie den Weg zu dieser Sportart. Doch dann startete die 25-Jährige durch, wurde 2019 zur Nationalspielerin und will nun mit dem USC Münster durchstarten.

Henner Henning

Das einstige „Missverständnis“ Volleyball führte Nele Barber zum USC Münster, mit dem die 25-jährige Berlinerin ab Sonntag in der Bundesliga angreifen will. Foto: Peter Leßmann

Alles begann mit einem „Missverständnis“, wie Nele Barber den Einstieg in ihre Volleyball-Karriere beschreibt. Turnen, tanzen und Gitarrespielen standen bei dem Berliner Mädchen auf dem Programm, die Woche war gut durchgetaktet. Und selbst als in ihrer Schule eine Sichtung stattfand, Barber dabei überzeugte und über vier Jahre Einladungen zu weiteren Volleyball-Kursen erhielt, lehnte der Neuzugang des USC Münster ab. „Als eine Klassenkameradin dann aber zu einer weiteren Sichtung gegangen ist, habe ich es einfach mal probiert“, sagt die heute 25-Jährige, die am 27. Oktober ihren Geburtstag feiert. Auch bei der erneuten Probe überzeugte sie, und als ein Trainer bei ihrem Vater anrief und mit einem Aufnahmetest für die Sportschule lockte, konnte Barber nicht widerstehen. Den Test bestand sie mit Bravour, in der sechsten Klasse als Elfjährige waren die Würfel für Volleyball endlich gefallen.

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