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Volleyball: 2. Bundesliga

Orderbase Volleys trotzen in Brandenburg den Personalsorgen

Münster

Die Orderbase Volleys Münster haben erneut gewonnen – diesmal in Brandenburg gegen TSGL Schöneiche. Für die Aufsteiger beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nun bereits komfortable fünf Punkte – nicht schlecht.

Von Johan Sühling

Niklas Kotte und die Orderbase Volleys gewannen in Schöneiche das zweite Spiel hintereinander. Foto: Peter Leßmann

Die breite Brust der Orderbase Volleys wächst weiter. Nach dem deutlichen 3:0 gegen den FC Schüttorf wurde auswärts auch der TSGL Schöneiche mit einem Top-Auftritt mit 3:1 (22:25; 25:16; 25:18; 30:28) besiegt.

Trainer Kai Annacker geizte nicht mit Sonderlob für seine Schützlinge. Denn trotz einer weiterhin angespannten Personalsituation wussten die zur Verfügung stehenden Spieler zu überzeugen. Dominik Rutke, eigentlich noch für die zweite Mannschaft eingeplant, spielte zum zweiten Mal durch – und glänzte erneut. „Er hat sich super eingefügt“, lobte Annacker ihn. Auch Mittelblocker Fred Nagel, der sich die goldene MVP-Medaille sicherte, gefiel dem Trainer richtig gut, auch wenn dieser feststellte: „Eigentlich hätten es fast alle verdient gehabt. Eine tolle Mannschaftsleistung.“

Sorgen um den eigenen Aufschlag

Da fiel es gar nicht so sehr ins Gewicht, dass die Münsteraner mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatten. Der erste Satz ging mit 22:25 verloren. Der eigene Aufschlag bereitete Sorgen, ebenso der gute Angriff der Brandenburger Hausherren, die es ein ums andere Mal schafften, über den Gievenbecker Block zu spielen.

Doch in den nächsten beiden Sätzen drehte der Aufsteiger das Spiel dann locker. „Unsere Annahme hat sehr sehr gut funktioniert“, sagte Annacker. So kamen die Volleys vor allem immer wieder durch die Mitte zu starken Angriffen. Nagel punktete so mehrfach nach Zuspielen von Moritz Lembeck. „Wir waren ruhiger und abgezockter als Schöneiche. Das, was uns gegen stärkere Gegner ein bisschen gefehlt hat, hat uns diesmal ausgezeichnet“, so Annacker. Mit 25:16 und 25:18 gingen die beiden Sätze klar an den Aufsteiger.

Kai Annacker zum Matchball

Im vierten Satz ging es dann richtig hoch her. In der Crunchtime lagen die Münsteraner zwar immer einen Punkt in Führung – konnten diese aber nicht ausbauen. Stets ging der Zähler bei eigenem Aufschlag an die TSGL, die exzellente Annahme brachte hingegen aber immer wieder Vorteile. Erst beim 30:28 holte sich das Team den nötigen Vorsprung, um auch diesen Satz für sich zu entscheiden. „Niklas Kotte hat den Ball vorher klasse angenommen“, jubelte Annacker.

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