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Volleyball: 2. Bundesliga:

Orderbase Volleys holen gegen Neustrelitz einen Satz, aber keine Punkte

Münster

Auch das zweite von drei Heimspielen am Stück haben die Orderbase Volleys Münster verloren. Die Zuversicht ist allerdings auch nach dem 1:3 gegen den PSV Neustrelitz nicht gewichen. Gerade weil der Angriff funktioniert.

Friedrich Nagel (hier im Angriff) wurde als wertvollster Spieler der Volleys ausgezeichnet. Auch Trainer Kai Annacker lobte seinen Diagonalangreifer. Foto: Peter Leßmann

Nein, noch sind die Orderbase Volleys Münster nicht soweit, um eines der ambitioniertesten Teams im Bundesliga-Unterhaus zu knacken. Am Samstag unterlag der Zweitligist dem Tabellendrittem PSV Neustrelitz mit 1:3 (22:25, 25:22, 20:25, 20:25). Doch auch diese Partie zeigte, dass der Aufsteiger nicht weit von der Musik entfernt ist. Mitunter ist er sogar ziemlich nah dran. Nach 95 Netto-Minuten konstatierte Trainer Kai Annacker: „Es wäre mehr möglich gewesen.“ Tatsächlich leisteten die Gievenbecker auch in den Sätzen, die verloren gingen, über einige Distanz erheblichen Widerstand.“

Die Volleys sind gekommen, um zu bleiben. In Bocholt und Hamburg haben sie zwei glatte 3:0-Erfolge eingefahren. Ein dritter Sieg scheint eine Frage der Zeit. Vielleicht klappt’s schon am kommenden Samstag gegen den FC Schüttorf. Mit dem Duell gegen die Niedersachsen endet die Heimspiel-Trilogie. 0:3 gegen Spitzenreiter Bitterfeld-Wolfen, 1:3 gegen Neustrelitz – noch liest sich die Steigerung marginal ...

Annacker: „Im Angriff absolut konkurrenzfähig“

Gut 200 Zuschauer feuerten die Münsteraner am Samstag von der Tribüne aus an. Mindestens zwei Sätze lang war es eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Volleys verloren den ersten Abschnitt knapp, im zweiten korrigierten sie einen 2:5-Rückstand rasch und kamen im weiteren Verlauf immer besser zurecht. Zuspieler Moritz Lembeck verteilte die Bälle zuverlässig präzise und fand in Diagonalangreifer Lenard Exner sowie Friedrich Nagel und Luca Brirup auf den Mittelpositionen hungrige und entschlossene Abnehmer. „Im Angriff sind wir absolut konkurrenzfähig“, stellte Annacker fest. Das gilt eigentlich auch für die Annahme. Diesmal allerdings nur mit Abstrichen. Gegen die wuchtigen Sprungaufschläge der Mecklenburger geriet der Orderbase-Riegel dann doch mehrfach unter sehr schweren Druck.

Die Volleys hatten am Samstag ihre Chancen. Unter dem Strich stolperten sie über negative Mini-Serien. Annacker sah manchmal „Hektik ohne Not“. Am Ende seien es „ein paar unnötige Fehler, die richtig wehtaten, zu viel gewesen“.

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