1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. „Zeigt die Entwicklung“: Volleys nehmen gegen Warnemünde nächste Revanche

  8. >

Volleyball: 2. Bundesliga

„Zeigt die Entwicklung“: Volleys nehmen gegen Warnemünde nächste Revanche

Münster

Die Orderbase Volleys fühlen sich immer wohler in der 2. Bundesliga. Nach dem Erfolg in Kiel zum Auftakt aus der Winterpause schnappten sich die Volleyballer am Samstag in der heimischen Halle gegen Warnemünde den nächsten Sieg – und nahmen Revanche.

Zuspieler Moritz Lembeck auf Tim Wahl – das funktionierte am Samstag gut. Auch die Tribüne war ordentlich gefüllt. Foto: Peter Leßmann

Die Orderbase Volleys Münster haben zum zweiten Mal erfolgreich Revanche genommen: Nach dem Sieg zum Rückrundenauftakt gegen Kiel schlugen sie auch den SV Warnemünde mit 3:1 (25:21; 13:25; 25:22; 25:21). Zum Start der Saison gingen beide Spiele noch verloren. „Das zeigt die Entwicklung, die wir genommen haben. In der Hinserie waren beide Niederlagen verdient“, sagte Trainer Kai Annacker.

Diesmal lief’s besser, obwohl die Münsteraner es durchaus mit einem starken Gegner zu tun hatten. Vor allem im Angriff glänzten die Rostocker und fügten den Gastgebern im zweiten Abschnitt einen deutlichen Satzverlust zu – umso beeindruckender, dass die Gievenbecker gegen den Tabellennachbarn überzeugend gewannen und sogar die volle Punktausbeute eintüteten.

Geschlossene Mannschaftsleistung

Denn auch zu Beginn des ersten Satzes starteten die Gäste richtig stark. Mit einer 8:6-Führung für Warnemünde ging es in die erste technische Auszeit. „Der Gegner hat gut aufgeschlagen“, sagte Annacker. „Wir hatten aber auch eine gute Abwehr.“ Besonders Libero Jonas Larisch, der später auch mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet wurde, erntete Extralob. Annacker betonte vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung.

Bis zur Crunchtime blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Es stand 21:21, ehe die Volleys mit vier Punkten am Stück den Satz für sich entschieden. Adam Surgut setzte den letzten Ball ins Netz. Doch die Gäste ließen sich keineswegs aus dem Konzept bringen: Direkt gingen sie im nächsten Satz in Führung. Zur ersten technischen Auszeit lagen die Nordlichter mit 8:3 vorn. „Da war dann schnell die Luft raus“, so Annacker. Zu deutlich war der Vorsprung für den Gast aus Mecklenburg-Vorpommern.

„Der dritte Satz war entscheidend“

Das Endergebnis von 25:13 sprach eine deutliche Sprache. Die Hausherren bewiesen jedoch in der Folge einmal mehr, wie stark sie mental sind: Trotz des Rückschlags im zweiten Durchgang gaben sie sich nicht auf. Das sah auch Annacker so: „Der dritte Satz war entscheidend.“ Und es wurde ein Hin-und-Her zweier ganz starker Teams. Zur ersten technischen Auszeit führten die Münsteraner knapp, zur zweiten lagen die Gäste in Führung. Auch in der heißen Phase konnte sich noch kein Team entscheidend absetzen. Doch dann schlug die Stunde des Luca Brirup: Mit einigen wichtigen Punkten sicherte er den Gievenbeckern den Satzgewinn und brachte den Hausherren auch psychologisch den Vorteil – einer, der sie letztendlich auch im vierten Satz bezahlt machte.

Wieder stach die starke Abwehr der Hausherren heraus. Besonders durch Blocks holte sie einige Zähler. „Wir haben auch einige Punkte am Netz in ungewöhnlichen Situationen geholt“, so Annacker. Mit 25:21 ging der letzte Satz an die Volleys. Wieder war es Brirup, der die Entscheidung herbeiführte.

Auch in der kommenden Woche steht für die Volleys ein Heimspiel an. Dann kommt es zum brisanten Derby gegen TuB Bocholt.

Startseite