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Reiten: U-25-Springpokal und Preis der Besten

Philipp Schulze Topphoff bucht den Trip in die Aachener Soers

Münster

Die Anreise nach Warendorf war für Philipp Schulze Topphoff eine kurze und lohnenswerte. Der Springreiter des RV Roxel qualifizierte sich am Bundesstützpunkt für das Finale des U-25-Springpokals. Weniger glücklich verliefen dagegen beim Preis der Besten die Vielseitigkeitsprüfungen von Greta Busacker und Emily Roberg.

Platz zwei in der Finalqualifikation zum U-25-Springpokal: Philipp Schulze Topphoff mit Clemens de la Lande. Foto: Foto: Sabine Wegener

Das traditionsreiche CHIO-Gelände in der Aachener Soers ist beeindruckend und für jeden Reiter eine traumhafte Stätte. Philipp Schulze Topphoff (RV Roxel) hatte bereits das Vergnügen, dort seine Pferde zu satteln – und darf sich auch im Herbst auf einen Start im Dreiländereck freuen. Denn beim Preis der Besten in Warendorf löste der Springreiter auf der dritten Station des U-25-Springpokals sein Ticket für Aachen, wo während des CHIO im September das Finale dieser Nachwuchs-Turnierserie ausgetragen wird.

Schon in der Einlaufprüfung untermauerte Schulze Topphoff seine Ambitionen, wurde im Sattel von Carla bei einem Abwurf schneller Fünfter. Doch es wurde noch besser: Zunächst erwischte er in der Qualifikationsprüfung am Samstag einen nahezu optimalen Ritt und schaffte es mit Clemens de la Lande auf Rang zwei, einzig Hannes Ahlmann mit Caracas war 75 Hundertstel schneller. Und weil es dem Duo so gut auf dieser Position gefiel, wiederholte es zum Abschluss der drei Tage am Bundesstützpunkt seine Platzierung im Finale. Fehlerfrei ging es in das dreiköpfige Stechen. Nachdem Teike Carstensen mit ihrer Stute Caretina mit vier Punkten vorgelegt und Franziska Müller mit Cornado’s Queen mit drei Abwürfen abgeräumt hatte, bot sich dem 23-Jährigen gar die Chance zum Sieg. Doch eine Stange fiel – Platz zwei, der aber das Ticket für Aachen bedeutete.

Busacker an Hecke vorbei

Weniger erfolgreich lief es in Warendorf für zwei münsterische Vielseitigkeitsreiterinnen. Greta Busacker, nach der Dressur Vierte bei den Jungen Reitern, verpasste mit Scrabble die wallabwärts stehende Triplehecke und kassierte so im Gelände viele Punkte. Am Ende wurde es nach einem fehlerfreien Springen Platz 14. Vier Ränge weiter nach vorne ging es für Emily Roberg (RC St. Mauritz) bei den Junioren. Auch sie ließ mit Donna Lena im Gelände Federn und fügte ihrem Ergebnis auch im Parcours Zähler hinzu.

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